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Blaue Hände sind sauber

Am 5. Mai ist Welthändehygienetag – Tanja Drexler von RADIO-LOG erklärt richtiges Händewaschen und wie Keime sichtbar werden.

PASSAU. Rund zehn Millionen Keime lauern auf ungewaschenen Händen. Seit der Corona-Pandemie steht deren Sauberkeit besonders im Fokus – auch daran erinnert der Welthändehygienetag am 5. Mai. Aber wie reinigt man Handflächen und Finger Hände richtig? Mit Seife oder mit Desinfektionsmittel? Tanja Drexler, Hygienebeauftragte bei RADIO-LOG in Passau beantwortet diese wichtigen Fragen und erklärt, wie man den Keimen auf die Spur kommt.

Frau Drexler, am Anfang der Corona-Pandemie hieß es 20 bis 30 Sekunden solle man sich die Hände waschen, am besten mit Seife. Mittlerweile warnen Dermatologen davor. Was empfehlen Sie den Menschen und den Beschäftigten in Ihren Praxen?

Tanja Drexler: Über Hände übertragen wir Krankheiten – das ist bekannt. Händewaschen schützt, doch ein Zuviel schadet der Haut. Meist beginnt es mit trockenen Stellen an den Fingerknöcheln, dann wird die Haut rau und schuppig, es bilden sich Risse. Wenn es ganz schlimm wird, fängt es an zu jucken und zu bluten. Gerade in Zeiten der Pandemie leiden viele Hände unter diesen Beschwerden. Aus diesem Grund gilt: Hände waschen so wenig wie möglich, aber so oft wie nötig. Heißes Wasser und parfümierte Seifen und Waschlotionen zerstören den natürlichen Schutzmantel der Haut. Deswegen empfehlen wir, milde, parfümfreie und am besten pH-neutrale Waschprodukte. Die stehen unseren Mitarbeitern in allen RADIO-LOG-Praxen bereit.

In Praxen und Krankenhäusern ist Hygiene besonders wichtig. Was tun Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen dafür?

Händedesinfektion zum richtigen Zeitpunkt kann Leben retten. Als zertifiziertes Unternehmen haben wir das Thema noch stärker im Alltag verankert; unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Schulungen zur Handhygiene absolviert. Der Schutz der Menschen, die in unsere Praxen kommen, steht an oberster Stelle. Wir handeln nach dem Motto des Welthändehygienetags: „Sekunden retten Leben – desinfizieren Sie Ihre Hände!“

Wasser allein reicht nicht, um Keime und Krankheitserreger zu beseitigen. Deswegen gehen wir noch einen Schritt weiter und Und zwar bringen wir Licht ins Dunkel mit einer UV-Licht-Box: Nach der Desinfektion, streckt man die Hände in die Box. Das UV-Licht zeigt den Erfolg oder den Misserfolg. Denn nur was wirklich sauber ist, leuchtet blau. Was im Dunkeln bleibt, ist noch nicht rein.

Aber im Alltag schleicht sich doch so manches wieder ein…

Damit genau das nicht passiert, finden für alle Kolleginnen und Kollegen einmal im Jahr Hygieneschulungen statt. Lehrvideos extra für unsere Mitarbeiter finden sich in unserem Intranet – darauf verweisen wir immer wieder in aktuellen Beiträgen. Außerdem ist die Händehygiene ein wichtiger Bestandteil im Hygieneplan der einzelnen Praxen. Überall finden sich Desinfektionsmittelspender zusätzlich zu hautfreundlichen Waschlotionen.

Der Welthändehygienetag

Die Weltgesundheitsorganisation WHO weist zum Welthändehygienetag auf die Bedeutung einer verbesserten Handhygiene in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen hin. Das Datum des Tages – der 5. Mai – hat eine Bedeutung: Es steht für die fünf Finger der Hand.

Investition gegen den Krebs

Strahlentherapie von RADIO-LOG in Deggendorf tauscht Linearbeschleu-niger aus – Behandlungen gehen am Standort Passau weiter

DEGGENDORF. Eine Investition in die Zukunft und für Menschen mit einer Tumo-rerkrankung: Die Strahlentherapie von RADIO-LOG am Donau-Isar-Klinikum ersetzt neben dem Computertomograph den Linearbeschleuniger durch ein Bestrahlungsgerät der neuesten Generation. Das Gerät, von dem seit 2006 jedes Jahr rund 800 Patientinnen und Patienten profitiert haben, wird am 30. April abge-schaltet. Ende Juni starten die Behandlungen dann mit dem neuen Hightech-Beschleuniger. Doch auch in der Übergangszeit sind Tumorpatienten gut aufgeho-ben: Sie werden solange in den beiden Strahlentherapien von RADIO-LOG in Passau behandelt, dort hat man eigens Kapazitäten geschaffen. „Damit sichern wir die Therapie der Betroffenen aus der Region“, erklärt Dr. Ellen Kiesling, ärztli-che Leiterin der Strahlentherapie in Deggendorf. Das sei besonders in der ange-spannten Situation in der Corona-Pandemie wichtig. Sie und ihr Team pendeln für die kommenden Wochen ebenfalls nach Passau: Sie betreuen Ihre Patienten weiterhin in Passau und arbeiten sich vor Ort in die Technologie ein, die künftig auch in Deggendorf zum Einsatz kommt. Patienten-Erstgespräche und Nachsorgen sind am Deggendorfer Standort weiter möglich.

Vernetzte Behandlung

„Unsere Standorte und die gesamte Technik sind miteinander vernetzt; wir können die Patientinnen und Patienten jederzeit an einem anderen Standort behandeln. Sie müssen die Vorbereitungen wie beispielsweise Aufnahmen in einem speziellen Computertomographen nicht noch einmal durchlaufen“, erklärt die Fachärztin. Die Behandlungen laufen weiter – wie in Deggendorf, nur eben im 30 Minuten entfern-ten Passau. Zur Anfahrt während der Umbauphase hat RADIO-LOG mit den Krankenkassen abgestimmt, dass diese die Transportkosten für den etwas auf-wendigeren Weg übernehmen. Mit dem hochmodernen Nachfolger des Linearbe-schleunigers investiert RADIO-LOG in neue Anwendungsbereiche und schonen-dere Therapien. Damit das große Gerät ausziehen kann, wurde es von einer Spezialfirma in Einzelteile zerlegt und abtransportiert. „Auch jenseits des Patien-tenbetriebes gibt es für strahlentherapeutische Einrichtungen strenge Regeln für den Umgang mit Linearbeschleunigern. Die halten wir selbstverständlich genau ein“, erklärt Wolf-Dietrich Harzer, technischer Leiter von RADIO-LOG sowie Fachmann für Medizinphysik.

Modernste Technik für neue Behandlungsmöglichkeiten

Laufen der anschließende Einbau und die Einbindung in die IT-Systeme wie geplant, geht der neue Linearbeschleuniger bereits Ende Juni in den Patientenbe-trieb. „Die neue Technologie ermöglicht eine noch präzisere und schonendere Behandlung“, erklärt Ellen Kiesling. Gleichzeitig wird auch das sogenannte Atem-Gating eingeführt. Das ist eine Behandlungsvariante, von der Frauen mit einem Tumor im Bereich der linken Brust profitieren werden und auch Patienten mit kleinen Lungen- oder Hirntumoren. Voraussetzung dafür ist der neue Beschleuni-ger, in den das medizinische Versorgungsunternehmen insgesamt rund drei Millionen Euro investiert.

Hintergrund:

Linearbeschleuniger arbeiten mit hochenergetischen Strahlen, die wichtige Helfer im Kampf gegen Krebserkrankungen sind. Etwa jeder zweite Tumorpatient wird im Lauf seiner Erkrankung bestrahlt. Für die Behandlung von Tumorpatienten wirken viele Behandler zusammen. Für Krebspatienten in Deggendorf und Umgebung arbeitet ein ganzes Netzwerk. Dazu gehört auch die Strahlentherapie Deggendorf als Teil des Onkologischen Zentrums am örtlichen Donau-Isar-Klinikum. Gemeinsames Ziel aller Strahlentherapien von RADIO-LOG in sechs Städten in Bayern ist die bestmögliche, heimat- und zeitnahe Versorgung von Krebspatienten in einer angenehmen Atmosphä-re.

Drei Millionen für medizinischen Fortschritt

Bestens aufgestellt für Krebspatienten

Mit zwei neuen Ärzten läutet Strahlentherapie Generationswechsel ein – RADIO-LOG erweitert Therapiespektrum nach 2,5 Millionen-Investition

HOF. Die Weichen für die nächste Dekade sind gestellt: Mit Privatdozent Dr. Christoph Straube und Dr. Ulrike Spangenberg sind seit einigen Wochen zwei neue Fachärzte für die Patienten der Strahlentherapie von RADIO-LOG da. Sie verstärken das Team, auch weil im Zuge der Corona-Pandemie die Behandlung von Krebspatienten mit höherem Organisationsaufwand verbunden ist. Mit den neuen Experten steht zudem die nächste Ärztegeneration bei dem medizinischen Versorgungsunternehmen bereit, zu dessen Schwerpunkten die Strahlentherapie gehört. Zusätzlich hat RADIO-LOG in den vergangenen Monaten rund 2,5 Millionen Euro in hochmoderne Bestrahlungstechnik investiert, die seit Kurzem das Behandlungsspektrum erweitert. „Es ist uns wichtig, immer am Ball zu bleiben – organisatorisch und bei Innovationen, die die Medizintechnik bietet. So stärken wir durch die enge und über Jahre bewährte Kooperation mit dem Sana-Klinikum das Netzwerk zur Versorgung von Menschen mit einer Krebserkrankung. Hier ist die Region exzellent aufgestellt“, erläutert Dr. Stefan Braitinger, geschäftsführender Gesellschafter von RADIO-LOG.

Gelebte Partnerschaft
Nach gut zehn Jahren im Dienst von RADIO-LOG verabschiedet er in diesen Tagen Facharzt Alexander Abt. Bernd Dittmann, ärztlicher Leiter der ersten Stunde, wird in absehbarer Zeit ebenfalls in den wohlverdienten Ruhestand treten. Die beiden Fachärzte haben die Strahlentherapie von RADIO-LOG in Hof aufgebaut und mit fachlicher Expertise sowie persönlichem Einsatz für die Patienten hervorragend positioniert. „Die Einrichtung ist ein wichtiger Teil unserer Schwerpunktzentren. Dort leben wir ein enges partnerschaftliches Miteinander“, unterstreicht Dr. Holger Otto, Geschäftsführer des Hofer Sana-Klinikums, das unter anderem Organzentren für Brust-, Darm- und Prostataerkrankungen betreibt. Anfang 2011 startete RADIO-LOG mit der Strahlentherapie als Kooperationspartner und übernahm Mitarbeiter aus einer bis dahin vom Klinikum selbst geführten Einrichtung. „Etliche sind heute noch Teil des Teams, wir sind eng zusammengewachsen. Die gute Zusammenarbeit spüren auch die Patienten“, unterstreicht Bernd Dittmann. Als ärztlicher Leiter pflegt er auch die Kontakte – ob zu anderen Partnern wie den beiden zertifizierten Brustzentren in Obergöltzsch und Marktredwitz oder zu Betroffenen wie der Selbsthilfegruppe Frauenkrebs in Hof.

Neue Ansätze tragen weiter
Durch die Investition in ein neues Hightechgerät hat RADIO-LOG in Hof das Behandlungsangebot in den vergangenen Wochen ausgeweitet, rund 200 Patientinnen und Patienten haben bereits davon profitiert. Der neue Linearbeschleuniger ermöglicht eine schnellere und noch präzisere Behandlung. Dazu gehört auch die atemgesteuerte Bestrahlung mit Hilfe eines besonderen Bildgebungsmoduls. Hintergrund: Bei jedem Atemzug verschieben sich die Organe etwas, im Liegen sogar mehr als in aufrechter Lage. Diese Verschiebung zeichnet das Gerät auf und berücksichtigt sie beim Bestrahlungsvorgang. Gemeinsam mit einer speziellen Atemtechnik, die die Mitarbeiter mit dem Patienten einüben, wird so eine hocheffiziente und sehr schonende Behandlung ermöglicht. Davon profitieren besonders Frauen mit linksseitigem Brustkarzinom und Lungenpatienten. „Das neue Gerät bietet durch die phantastische Bildgebung und den in allen Raumebenen exakt verstellbaren Bestrahlungstisch eine bisher nicht mögliche Genauigkeit bei den Bestrahlungen. Eine höhere Präzision bietet in der Region meines Wissens keine Einrichtung“, erklärt Bernd Dittmann. Zusätzlichen Nutzen bietet der rotierende Bestrahlungskopf des neuen Beschleunigers, diese Eigenschaft hat er mit dem etwas älteren Gerätekollegen vor Ort gemeinsam. Die Rotationstechnik verkürzt die Liegezeiten für die Patienten während der Bestrahlung, was diese deutlich entlastet. Gleichzeitig bringt dies Vorteile für die Terminplanung. Denn die Nachfrage nach strahlentherapeutischer Behandlung ist enorm – mit zunehmendem Alter erkranken immer mehr Menschen in Deutschland an Krebs. Ihre Perspektiven auf eine weiterhin hohe Lebensqualität waren noch nie so gut wie heute. Der medizinische Fortschritt macht es möglich – wenn alle Beteiligten so gut zusammenarbeiten wie in Hof.

Hintergrund:

Linearbeschleuniger arbeiten mit hochenergetischen Strahlen, die wichtige Helfer im Kampf gegen Krebserkrankungen sind. Etwa jeder zweite Tumorpatient wird im Lauf seiner Erkrankung bestrahlt. Dafür wirken viele Behandler zusammen. Hier ist die Hofer Strahlentherapie eng mit Krankenhäusern, Schwerpunktzentren und Ärzten in der Region vernetzt – genauso wie die Strahlentherapien von RADIO-LOG in fünf weiteren Städten in Bayern. Gemeinsames Ziel ist die bestmögliche, heimat- und zeitnahe Versorgung von Krebspatienten in einer angenehmen Atmosphäre. Das gelang auch in den vergangenen Monaten der Corona-Pandemie in vollem Umfang – dank zusätzlicher Vorkehrungen für den Infektionsschutz und einer speziellen Organisation für die Einsatzfähigkeit der strahlentherapeutischen Einrichtung.

Drei Millionen für medizinischen Fortschritt

RADIO-LOG investiert und stärkt Stammsitz Passau – schonende Verfahren für Diagnostik und Krebstherapie am Schießstattweg

PASSAU. Das medizinische Versorgungsunternehmen RADIO-LOG stärkt den Gesundheitsstandort Passau: In diesen Tagen ziehen am Stammsitz im Schießstattweg 60 gleich zwei neue High-Tech-Geräte ein, die künftig die Patientenversorgung in der Region auf höchstem Niveau sichern. „Wir investieren weiter. Denn trotz der Corona-Pandemie muss es vorwärts gehen. Diagnostische Leistungen und Krebstherapie werden täglich dringend benötigt“, hält Dr. Stefan Braitinger, geschäftsführender Gesellschafter von RADIO-LOG fest. Rund drei Millionen Euro investiert der Gesundheitsdienstleister aktuell in einen neuen Computertomographen (CT) und einen Linearbeschleuniger. Die beiden Hochleistungsgeräte werden derzeit in den Praxen für Radiologie und für Strahlentherapie des medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Schießstattweg 60 eingebaut. Dank umfassender organisatorischer Vorkehrungen können auch während der Umbauzeit alle Patienten in vollem Umfang versorgt werden.

Mehr diagnostische Möglichkeiten bei minimiertem Strahleneinsatz

Einen noch detaillierteren Einblick in den Körper als bisher ermöglicht der neue Computertomograph, der künftig für diagnostische Zwecke in der Radiologie bereitsteht. „Der Innovationsgrad ist gewaltig: Im untersuchten Gewebe können wir mit dieser neuesten Technologie kleinste Strukturen im Submillimeterbereich darstellen“, informiert Stefan Braitinger, der selbst als Facharzt für Diagnostik praktiziert. Doch damit nicht genug: Obwohl die bildliche Darstellung deutlich verbessert wird, arbeitet der neue CT schneller. Für Patienten verkürzen sich damit die Liegezeiten bei der Untersuchung um bis zu 40 Prozent. Gleichzeitig sinkt die Strahlendisposition je nach Untersuchungsart um bis zu 80 Prozent. „Darauf haben wir besonders geachtet. Eingesetzt wird der Computertomograph bei diagnostischen Fragestellungen im Bereich des Gehirns sowie bei Blutgefäßen, Knochen, Herz und Organen. Dabei werden mit Hilfe von Röntgenstrahlen Bilderserien des Körpers erstellt. Spezielle Programme erzeugen dann eine dreidimensionale Darstellung des untersuchten Areals, welches der Facharzt am Bildschirm schichtweise auf kleinste Veränderungen hin begutachtet.

Fortschritt für Krebspatienten

Ein hochmoderner Linearbeschleuniger hält parallel in der Praxis für Strahlentherapie Einzug, derzeit arbeiten die Experten des Herstellers Varian bereits am Einbau. Damit schafft RADIO-LOG neue Möglichkeiten bei der Behandlung von Krebspatienten auch am Schießstattweg, Anfang Dezember geht es dort los. Bereits 2019 hat das medizinische Versorgungsunternehmen in ein baugleiches Bestrahlungsgerät am Klinikum Passau investiert. Dort, und in fünf weiteren Städten außerhalb des Landkreises Passau, betreibt RADIO-LOG strahlentherapeutische Einrichtungen. Diese sind heute ein elementarer Bestandteil der Krebsbehandlungen.

„Der technische Fortschritt ermöglicht bei der Tumorbestrahlung Möglichkeiten, von denen wir vor 15 Jahren noch gar nicht zu träumen gewagt haben“, ruft Wolf-Dietrich Harzer in Erinnerung; er ist Medizinphysiker und seit 2019 bei RADIO-LOG als technischer Leiter Mitglied der Geschäftsführung. Der neue Linearbeschleuniger ist das Fortschrittlichste, was der Markt zu bieten hat: Er setzt hochenergetische Strahlen mit einer Präzision im Bereich eines Millimeterbruchteils ein. Dabei werden zum einen die Begleiterscheinungen für die Patienten minimiert, gleichzeitig verkürzt sich die Behandlungsdauer je Sitzung. Die neue Technologie ermöglicht zudem das sogenannte Atem-Gating. Dabei wird die natürliche Atembewegung als vierte Dimension mit einbezogen, die Bestrahlung erfolgt dann ausschließlich in einer ganz genau definierten Position des Brustkorbes. Das ist ein enormer Gewinn bei der Behandlung von Patienten mit Lungen- und Brustkarzinomen, da Herz und andere Gewebe in der Umgebung geschont werden.

Nahezu 2,5 Millionen Euro kostet der neue Linearbeschleuniger einschließlich der Einbindung in die komplexe IT-Infrastruktur von RADIO-LOG. „Dieser Fortschritt ist uns wichtig. Denn die Strahlentherapie ist inzwischen unentbehrlich“, erklärt Dr. Stefan Braitinger. Auch im Zuge der Corona-Pandemie leistet diese ihren Beitrag, weil manche Tumoroperation durch den Schwenk zur Bestrahlung verschoben oder gar ersetzt werden kann – bei gleicher Therapiequalität für die Patientinnen und Patienten.

 

Früherkennung kann Leben retten

Oktober rückt Brustkrebs in den Fokus: Vorsorge und vernetztes Handeln erhöhen Heilungschancen – Spendenschweinchen bei RADIO-LOG

PASSAU. Vier weiße Schweine machen in Passau jetzt auf den Brustkrebsmonat Oktober aufmerksam: Im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) von RADIO-LOG im Passauer Schießstattweg warten die weißen Spardosen auf Spenden. Das Geld soll Projekten der Bayerischen Krebsgesellschaft zugutekommen. Gerade Brustkrebs hat dort hohe Relevanz, denn eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. In Bayern sind das jährlich rund 9.000 Frauen. „Die Heilungschancen sind größer, wenn eine Erkrankung der Brust frühzeitig erkannt wird“, sagt Dr. Kathrina Huber, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Passau. Bei den regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen, die die Patientinnen nutzen sollten, achten die Frauenärztin oder der Frauenarzt auf mögliche Veränderungen der Brust.

Veränderungen erkennen

Einmal im Jahr empfiehlt Kathrina Huber Frauen die Krebsvorsorge. Neben der Untersuchung des Unterleibs tastet die Gynäkologin oder der Gynäkologe auch die Brust ab. „Jede Frau sollte darüber hinaus die Brust selber untersuchen“, sagt die Ärztin, „sie kennt ihren Körper am besten und spürt Veränderungen frühzeitig auf. So können wir schnell reagieren.“ Hier greift direkt die moderne Diagnostik, die RADIO-LOG beispielsweise im Passauer Schießstattweg vorhält. „Eine Mammographie ist eine Röntgenaufnahme der Brust“, erklärt Kathrina Huber. „Auf den Bildern erkennen die Radiologen schnell und unkompliziert untypische Veränderungen am Gewebe.“ Dazu setzen die Diagnostiker speziell für diesen Zweck ausgelegte und hochmoderne Geräte ein, die mit einer besonders geringen Strahlendosis arbeiten.

„Daneben ist eine regelmäßige Mammographie alle zwei Jahre ab dem 50. Lebensjahr sinnvoll“, sagt Kathrina Huber und verweist auf das Mammographie-Screening Niederbayern, das in zwei mobilen Praxen und auch bei RADIO-LOG angeboten wird. Erfahrungen zeigen, dass in der betreffenden Altersgruppe inzwischen etwa 25 Prozent weniger Frauen an fortgeschrittenen Tumoren erkranken als vor Einführung des Screenings ab 2005. Dies scheint sich auch auf die Überlebenschance auszuwirken: In der Screening-Altersgruppe entwickelt sich diese seit etwa 2008 deutlich günstiger als bei unter 50-jährigen und über 70-jährigen Frauen. Darüber hinaus zeigen Studien, dass bei Brustkrebs das Risiko besonders ab dem 40. bis 50. Lebensjahr steigt, um dann etwa ab 70 Jahren wieder abzusinken. Das hat auch mit der hormonellen Umstellung in dieser Lebensphase zu tun. „Je früher Tumore erkannt werden, desto besser sind die Behandlungs- und Heilungschancen“, weiß Kathrina Huber. Sie verweist auf die zentrale Anlaufstelle im Klinikum Passau: Im Brustkrebszentrum bündeln das Klinikum und RADIO-LOG Diagnostik und Therapien. „Frauen mit der Diagnose Brustkrebs sind dort gut aufgehoben – weil Experten unterschiedlichster Fachrichtungen Hand in Hand zusammenarbeiten“, erklärt die Gynäkologin.

Neben der Früherkennung sei auch die Prävention sehr wichtig. „Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen senken“, sagt Kathrina Huber. „Wichtig sind dabei vor allem eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung – und ein Verzicht aufs Rauchen.“

Tipp von Dr. Kathrina Huber:
Brust selber abtasten – das geht am besten bei Frauen kurz nach der Periode. Denn dann ist das Brustgewebe besonders weich und Veränderungen lassen sich einfacher spüren.

Interview Emanuel Hofer,

erschienen im Innside Magazin Passau, Juli 2020:

RADIO-LOG ist in Passau in aller Munde, gerade wenn es um Radiologie und Strahlentherapie geht. Aber was genau ist RADIO-LOG?

Im Wesentlichen ist RADIO-LOG ein Betreiber von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), also ein Gesundheits-Dienstleister mit ärztlicher Führung. Einerseits versorgen wir Patienten ambulant in den Bereichen Radiologie und Strahlentherapie, aber auch in der Inneren- und Allgemeinmedizin und in der Kinder- und Frauenheilkunde. Andererseits sind wir Partner von Krankenhäusern, indem wir diese in den Bereichen Radiologie und Strahlentherapie bei der stationären Versorgung unterstützen.

RADIO-LOG betreibt mittlerweile 12 Standorte in Bayern und verfolgt mit der Einrichtung solcher MVZ eine eigene Zielrichtung in der medizinischen Versorgung. Sehen Sie darin auch so etwas wie Pionierarbeit für ein modernes Gesundheitssystem?

Über die Jahre hat sich die Medizin fortlaufend spezialisiert. Den einen Arzt, der alle Krankheiten behandelt, gibt es nicht mehr, ganz im Gegenteil, bald wird es auch einen Chefarzt für den linken Daumen geben (lacht). Das aber hat, bei allen Vorteilen, zur Folge, dass es zwischen den einzelnen Fachbereichen bei bestimmten Krankheitsbildern einer engen Abstimmung bedarf, um den Patienten erfolgreich zu behandeln. Ein MVZ bietet hier, allein schon durch die räumliche Nähe, eine einfachere Koordination für die Ärzte aber auch kurze Wege für die Patienten.

Grundsätzlich ist ein MVZ eine sozialrechtliche Einrichtung, angelehnt an die Polikliniken in der ehemaligen DDR, bei der von einem Betreiber verschiedene Facharztpraxen unter einem Dach geführt werden, das heißt, die Ärzte in unseren MVZ-Praxen sind Angestellte von RADIO-LOG.

RADIO-LOG hat hier in Passau am Schießstattweg ein neues Facharztzentrum eingerichtet. Was war der Anlass?

Wir bieten mit dem Facharztzentrum eine interdisziplinäre medinische Versorgung mit kurzen Wegen für Patienten und Ärzte an. Da auch nach Vollbelegung der vorhandenen Fläche von 4.600 qm der Wunsch weiterer Fachärzte bestand, sich hier anzusiedeln, beschlossen wir uns zu einer Erweiterung um 4 weitere Mieteinheiten. Es ist wichtig zu unterscheiden, dass die Ärzte im Facharztzentrum nicht an unser MVZ angegliedert sind, sondern lediglich die vorhandene Infrastruktur nutzen und uns als Gesundheits-Dienstleister und als Vermieter sehr schätzen.

Die RADIO-LOG-Standorte sind hochmodern und architektonisch sehr anspruchsvoll konzipiert. Steckt eine bestimmte Philosophie dahinter?

Wir sind bestrebt, uns zu „enthospitalisieren“, das heißt, wir wollen uns ganz klar vom typischen Krankenhaus mit seiner sehr funktionalen Gestaltung abgrenzen. Wir sind sicher, dass der optische Eindruck des Patienten beim Betreten einer Praxis auch Auswirkung auf seine Stimmungs- und Gemütslage hat. Mit Farben, Licht und architektonischer Gestaltung können wir die Emotionen positiv beeinflussen, insbesondere bei der Krebstherapie. Gerade Krebspatienten sind emotional sehr belastet und dem versuchen wir entgegenzuwirken, indem wir z.B. die Strahlentherapie „aus dem Keller holen“.  

Sie haben dem Standort am Schießstattweg in Passau den Namen Medizincampus gegeben. Spielen Sie auf die Bestrebungen an, ein Medizinstudium in der Region zu installieren? Was wären diesbezüglich Ihre Wünsche an die Politik?

Der Begriff Medizincampus lag für uns nahe als Örtlichkeit, die eine Versorgung mit den verschiedenen medizinischen Fachrichtungen und Dienstleistungen bietet. Eine medizinische Hochschulausbildung in der Region würden wir sehr begrüßen, diese würde der medizinischen Versorgung in Stadt und Land sehr guttun und dem ärztlichen Fachkräftemangel entgegenwirken. Erwiesenermaßen bleibt die Mehrzahl der Ärzte dem Ort treu, an dem sie ihre Ausbildung absolvieren. Ich bin mir auch sicher, dass ein Medizinstudium in Passau möglich ist, wenn die Politik dies wirklich wollen würde.

Wie wollen Sie die Zukunft von RADIO-LOG mit seinen 12 Standorten gestalten?

Wir befinden uns derzeit in einem Wandel in der Medizin, weg vom niedergelassenen Vertragsarzt. Es ist nicht mehr das Bestreben junger Ärzte, nach dem Studium eine eigene Praxis zu gründen. Viele scheuen den Weg in die Selbständigkeit und die nicht unerheblichen Investitionen, die dafür getätigt werden müssen und bevorzugen ein Angestelltenverhältnis. Unsere Vision ist es, Lösungen zu entwickeln und zu etablieren, die die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sicherstellen.

Natürlich haben auch Sie die aktuelle Krise zu spüren bekommen. Was waren Ihre Erfahrungen und was können Sie den Patienten mit auf den Weg geben?

Eine große Herausforderung war es, die Versorgung von Mitarbeitern und Patienten mit Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel sicherzustellen. Eine noch größere Herausforderung war es, im Falle einer Infektion eines Mitarbeiters den Betrieb sicherzustellen. Gelöst haben wir dieses Problem durch verschiedene Schichten und Teams. Hier möchte ich allen Mitarbeitern danken, die mit Motivation und Engagement die nicht unerhebliche Belastung gemeistert haben.

Gerade im Patientenkontakt haben wir intensive Hygienemaßnahmen im Bezug auf die Pandemie eingeleitet, unter anderem haben wir die Wartezimmer ausgedünnt und die Terminierung so umgestellt, dass sich Patienten möglichst nicht begegnen. Ich kann heute guten Gewissens sagen, dass die Patienten zu uns kommen können, ohne Angst haben zu müssen.

Am Ende wollen wir auch Ihnen unsere INNSIDE-Flussfrage stellen: Mit welchem der drei Passauer Flüsse können Sie sich identifizieren und warum?

Ich bin direkt an der Donau aufgewachsen, mein Opa war Schiffsführer und hat auf der Kachlet-Schleuse gearbeitet, viele meiner Vorfahren mütterlicherseits waren Donauschiffer, deshalb kann ich mich auch am ehesten mit der Donau identifizieren. Daran ändert auch mein derzeitiger Wohnort am Inn nichts.

Dr. med. Kathrina Huber aus der RADIO-LOG Frauenheilkunde-Praxis in Passau spricht über hormonelle bzw. nicht hormonelle Verhütungsmittel

Es gibt hormonelle und nicht-hormonelle Verhütungsmethoden, Langzeitmethoden, Barrieremethoden und “natürliche” Methoden.

Frau Dr. med. Katharina Huber

Dr. med. Kathrina Huber
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
(Ärztin in Anstellung)

RED: Frau Dr. Huber, gibt es eigentlich „das ideale Verhütungsmittel“?

Dr. med. Kathrina Huber:
Nein, das gibt es nicht, denn das Thema Verhütung lässt sich nicht so einfach pauschalisieren. Die Wahl des idealen Verhütungsmittels ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie beispielsweise dem Alter einer Frau oder von Vorerkrankungen, der Lebenssituation, der Familienplanung und Partnerschaft oder dem eigenen Sicherheitsbedürfnis. Außerdem spielen zusätzliche Beschwerden eine Rolle, wie zum Beispiel Regelschmerzen, sehr starke Menstruationsblutungen, Akne oder aber auch der Wunsch hormonfrei zu verhüten, usw.
Heutzutage gibt es immer mehr Frauen die „nicht mehr einfach nur eine Pille schlucken“ wollen. Viele Frauen wollen bewusster ihren Körper erleben und hormonarmer verhüten.

RED: Welche Verhütung raten Sie speziell jungen Mädchen?

Dr. med. Kathrina Huber:
Zunächst verschreibe ich erst einmal die passende, auf das Mädchen abgestimmte Pille und rate zum Schutz vor Infektionskrankheiten ein Kondom zu verwenden. Erstmal ist wichtig, dass das Mädchen sicher verhütet. Nach rund drei Monaten findet dann die erste Untersuchung statt.
Auf lange Sicht wäre auch bei jungen Mädchen eine Hormonspirale (levonorgestrelhaltiges Intrauterinsystem) zu empfehlen. Seit wenigen Jahren gibt es „kleine“ Spiralen, die besonders für junge Frauen, ohne Kinder, geeignet sind. Die Hormonbelastung ist nur ein Bruchteil verglichen mit einer herkömmlichen Pille und es besteht kein erhöhtes Thromboserisiko.

Ein großer Vorteil ist auch, dass sie nicht vergessen werden kann, da diese Systeme drei oder fünf Jahre in der Gebärmutter liegen. Es bestehen hier auch keine Wechselwirklungen mit anderen Medikamenten, auch bei Magen-Darm-Beschwerden besteht keine Unsicherheit.
Die Periodenblutung wird meistens kürzer, schwächer, seltener, weniger schmerzhaft und in manchen Fällen fällt sie ganz aus. Spiralen sind ein sicheres und nebenwirkungsarmes Verhütungsmittel.

RED: Was empfehlen Sie einer Frau, die hormonfrei verhüten will und in absehbarer Zeit einen Kinderwunsch hat?

Dr. med. Kathrina Huber:
Zur hormonfreien Kontrazeption gibt es nur wenige Optionen: Kondome, Diaphragmen, Spiralen und die natürliche Familienplanung.
Einer Frau, die zuverlässig ihren Körper beobachten will, würde ich ein Zyklusmonitoring vorschlagen. Durch verschiedene Symptome, die während des Zyklus auftreten, kann man sehr zuverlässig die Fruchtbarkeit des eigenen Körpers beurteilen.Das gleiche Wissen kann man dann auch bei bestehendem Kinderwunsch einsetzen.

RED: Was ist eine annehmbar geeignete Verhütung für Frauen mit abgeschlossener Familienplanung?

Dr. med. Kathrina Huber:
Hormonspiralen bieten ein sehr zuverlässiges Verhütungsmittel über einen Zeitraum von 5 Jahren, auch bei Frauen über 40 Jahren.Ein positiver Begleiteffekt ist, dass die Blutungen schwächer werden oder sogar ganz verschwinden.Zusammenfassend kann man sagen, dass es viele verschiedene Möglichkeiten zur Verhütung gibt.
Letztendlich sollte man mit seinem Frauenarzt die verschiedenen Optionen besprechen und versuchen für sich selbst die beste Möglichkeit zu finden.

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Bei Kopfschmerzen spielt die richtige Diagnose eine wesentliche Rolle, denn oft handelt es sich um eine Migräne anstatt eines Spannungskopfschmerzes.

Migräne

Die Migräne ist ein attackenartiger Kopfschmerz, der zwischen 4 und 72 Stunden dauern kann. Dieser Schmerz hat einen stechend, häufig pulsierenden Charakter und geht mit vegetativen Symptomen wie Übelkeit, aber auch Licht und Lärmempfindlichkeit einher.

Bei den meisten Kopfschmerzarten entsteht der Schmerz häufig im Nacken und breitet sich temporal oder frontal aus. Besteht beispielsweise zwischen dem 1. und 3. Halswirbel ein pathologischer Befund, kann dies auch ein Auslöser einer Migräne sein (Muskelverspannung der Nackenmuskulatur).

Weitere Symptome der Migräne sind unter anderem kognitive Störungen (zum Beispiel Vergesslichkeit), Müdigkeit, Sehstörungen (zum Beispiel Schleiersehen), Wassereinlagerung und Stimmungsschwankungen.

MUDr. Petra Hudecová Fachärztin für Neurologie, Straubing

MUDr. Petra Hudecová
Fachärztin für Neurologie
(Ärztin in Anstellung)

Chronische Migräne

Eine Migräne gilt dann als chronisch, wenn die Kopfschmerzen seit mindestens 3 Monaten, an mindestens 15 Tagen im Monat auftreten und an mindesten 8 Tagen die Migräne-Kriterien erfüllen. Die wichtigsten Risikofaktoren sind eine ineffektive und zu häufige Akutbehandlung (an mehr als 10 Tagen pro Monat), sowie ein erhöhtes Körpergewicht.

Schönes Leben auch mit Migräne: Mögliche Therapeutische Ansätze*

Patienten mit hochfrequenter Migräne, also noch episodisch (regelmäßig) aber noch nicht chronisch, sollten komplementär eine nicht medikamentöse Therapie erhalten: Hierbei kann es sich beispielsweise um ein kognitiv – behaviorales Schmerzbewältigungstraining  (Stress Management)  und Verhaltenstherapie handeln. Auch aerobe Ausdauersportarten (Schwimmen, Fahrradfahren) oder progressive Muskelentspannung nach Jacobson (erlernbar in Volkshochschulen und mittels YouTube) können die Beschwerden lindern. Schließlich empfiehlt sich auch eine Biofeedback-Therapie und die Behandlung mittels Akupunktur.

*Diese Informationen stellen lediglich eine Empfehlung dar. In jedem Fall sollten Betroffene immer erst einen Arzt um Rat fragen. Bei unkomplizierten Kopfschmerzerkrankungen kann in der Regel bereits der Hausarzt weiterhelfen. Experte für Kopfschmerzen ist hingegen der Neurologe.

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Die Strahlentherapie ist besonders wirksam bei chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates

Gute Nachrichten für Patienten die unter chronischen Schmerzen leiden, wie etwa Arthrose, Fersensporn oder Tennisellenbogen:

Dr. med. univ. Nderim Juniku
Facharzt für Strahlentherapie
(Arzt in Anstellung)

Dr. med. Michael Geier

Dr. med. Michael Geier
Facharzt für Strahlentherapie
(Arzt in Anstellung)

Unsere beiden Fachärzte für Strahlentherapie Herr Dr. med. univ. Nderim Juniku und Herr Dr. med. Michael Geier erklären dazu ein paar wichtige Fakten:

Viele Patienten wissen nicht, dass chronische Schmerzen oft auch gut durch Strahlentherapie behandelt werden können.

Das Fachgebiet – Strahlentherapie wird in weiten Kreisen bei Laien- und Ärztekreisen meist nur mit der Behandlung von bösartigen Erkrankungen gleichgesetzt.

Daneben besteht aber ein heterogenes Spektrum von nicht-bösartigen Erkrankungen, die sogenannten Schleimbeutel- Sehnen- und Kapselentzündungen sowie Arthrosen.

„Inzwischen werden in Deutschland jährlich über 50.000 Patienten allein wegen dieser „funktioneller Störungen“ mittels Strahlentherapie behandelt.“

Die niedrigdosierte Bestrahlung ist somit eine sehr wirksame, sehr gut verträgliche, kassenärztliche Behandlung gegen Gelenksschmerzen.

Linderung durch niedrig-dosierte Strahlentherapie

Wie unterscheidet sich die Strahlentherapie chronischer Schmerzzustände von der Strahlentherapie für Krebspatienten?

Die Strahlentherapie im onkologischen Bereich, also zur Behandlung von Krebspatienten ist eine sehr aufwändige und komplexe Therapieform, da hierbei im Allgemeinen hohe bis sehr hohe Strahlendosen fokussiert auf ein bestimmtes Zielgebiet abgegeben werden müssen, um möglichst alle Krebszellen in diesem Zielgebiet abzutöten.

Eine mehrwöchige Behandlungsdauer, mit sorgfältiger Planung und Durchführung der Therapie sowie engmaschiger Betreuung der Patienten ist dabei unumgänglich, um die meist vorübergehenden Beschwerden während der Behandlung möglichst verträglich zu gestalten und das Risiko für seltene Spätfolgen zu minimieren.

„Im Gegensatz dazu ist bei der Behandlung chronischer Schmerzzustände für den gewünschten Effekt der Schmerzlinderung nur ein kleiner Bruchteil dieser Strahlendosen im Zielgebiet notwendig.“

Diese Strahlendosis kann nach ebenso sorgfältiger Planung meist in nur 6 bis 10 „Behandlungssitzungen“ sog. Fraktionen verabreicht werden. Relevante Nebenwirkungen sind aufgrund der niedrigen Dosis dabei nicht zu erwarten.

Der sehr gute Therapieeffekt, welcher für bis zu 2 /3 der Patienten erreicht wird, wird dabei vom Strahlentherapeuten gemeinsam mit dem Patienten vorab in einem ausführlichem Aufklärungsgespräch gegen die möglichen gesundheitlichen Risiken durch die auftretende geringe „Strahlenbelastung“ abgewogen.

Vom prinzipiellen Ablauf ist die Strahlentherapie in beiden Fällen identisch und für Patienten mit einer diagnostischen Untersuchung vergleichbar.

JETZT TERMIN VEREINBAREN:

Hier geht es zu den Standorten der RADIO-LOG Strahlentherapien

 

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