Die Umsetzung des bundesweiten Mammographie-Screening-Programms in Niederbayern ist ein wichtiger Beitrag für die Frauengesundheit in der Region. Mit Dr. med. Teresa Wolf-Eder ist eine weitere Spezialistin für die wachsende Inanspruchnahme der Mammographie-Screenings mit an Bord. MUDr. Andrea Simková leitet das Früherkennungsprogramm bereits seit 2018. Auf Dr. Margarete Murauer, die sich nun beruflich zurückzieht, folgt Dr. med. Teresa Wolf-Eder, eine erfahrene Radiologin: Nach ihrer Promotion im Jahr 2013 legte sie den Schwerpunkt auf Mamma-Diagnostik und arbeitet seither auf dem Feld der Brustkrebsfrüherkennung und -therapie. Bereits seit 2021 ist die Medizinerin für das Mammographie Screening Niederbayern als Befunderin tätig. Das heißt, sie begutachtet die Bilder, die im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms angefertigt werden, und wertet sie aus. „Ich möchte meine Erfahrungen und Kompetenzen in den verschiedenen Methoden der Mamma-Diagnostik noch stärker einbringen“, sagt Dr. med. Teresa Wolf-Eder. „Das Screening-Programm liegt uns sehr am Herzen. Deshalb freuen wir uns, dass wir eine Ärztin gewinnen konnten, die sich bereits viele Jahre intensiv mit Brustkrebs beschäftigt“, ergänzt Emanuel Hofer, Geschäftsführer von RADIO-LOG. Das Gesundheitsunternehmen hat im Jahr 2025 den alleinigen Versorgungsauftrag für das Mammographie Screening Niederbayern übernommen.
Behutsame Begleitung bei weiterführenden Untersuchungen
Die im Screening tätigen Ärzte sind zuständig für die Abklärung auffälliger Befunde im Rahmen des Mammographie-Screenings bei RADIO-LOG. Dies umfasst die Durchführung von ärztlichen Konferenzen und weiterführenden Untersuchungen sowie auch Brustbiopsien. „Schön, dass ich mich in meiner Heimat für die Früherkennung von Brustkrebs stärker engagieren kann“, informiert die gebürtige Straubingerin und ergänzt: „Bei einem auffälligen Befund kommen Patientinnen meist mit großen Ängsten und Sorgen zur Abklärung. Es braucht viel Einfühlungsvermögen und Herz, um sie behutsam durch diesen Termin zu begleiten“, weiß die Radiologin.
Studie belegt Erfolg des Screening-Programms
Das Mammographie-Screening-Programm ist ein bundesweit einheitliches, qualitätsgesichertes System zur Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren. Sein Erfolg wurde im vergangenen Jahr in einer Studie des Bundesamts für Strahlenschutz noch einmal offiziell belegt: Die Brustkrebssterblichkeit von Teilnehmerinnen im Vergleich zu Nicht-Teilnehmerinnen konnte in den Jahren 2009 bis 2018 um 20 bis 30 Prozent gesenkt werden. „Ich möchte Frauen ermutigen, regelmäßig zum Mammographie-Screening zu gehen. Je früher eine Veränderung erkannt wird, desto schonender sind in der Regel die therapeutischen Maßnahmen und desto höher ist der Behandlungserfolg“, informiert Dr. med. Teresa Wolf-Eder.