RADIO-LOG unterstützt Kinderhilfe Eckental

PASSAU. Das Wohl der Patientinnen und Patienten hat für RADIO-LOG oberste Priorität. Vor allem die Kleinen brauchen in schwierigen Situationen eine besondere Behandlung und Fürsorge. Aus diesem Grund unterstützt RADIO-LOG die Kinderhilfe Eckental bei der Aktion „Trösterteddys“. Kinder erhalten dabei in Notsituationen kleine Teddybären, um sie in schwierigen Momenten abzulenken. „Die Teddys sind kleine Trostspender für die Kinder und helfen dabei, traumatische Erlebnisse besser verarbeiten zu können“, erklärt Frau Dr. med. Manuela Bauer, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin am RADIO-LOG MVZ Passau. Die Trösterbären begleiten die Kinder während den Untersuchungen. „Die Teddys sehen dabei nicht nur nett aus, sondern sind natürlich auch kindgerecht. Sie sind absolut fusselfrei, CE geprüft und enthalten keine Schadstoffe“, so Corinna Steffl, Ansprechpartnerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  bei der Kinderhilfe Eckental.

Nach den Behandlungen dürfen die Kinder die Teddys auch mit nach Hause nehmen. „Das Wohl unser kleinsten Patientinnen und Patienten liegt uns besonders am Herzen. Wir freuen uns, dass wir diese tolle Aktion unterstützen dürfen und den Kindern in Notsituationen mit einem kleinen Present zur Seite stehen können“, so Dr. med. Stefan Braitinger, geschäftsführender Gesellschafter bei RADIO-LOG. Künftig werden die Trösterbären im Klinikum Passau und beim Malteser Hilfsdienst eingesetzt.


RADIO-LOG und Zimeda spenden medizinische Geräte an ukrainische Krankenhäuser

PASSAU. Zusammenhalt und Solidarität ist aktuell wichtiger denn je. Die gegenwärtige Situation in der Ukraine ist für die Krankenhäuser vor Ort eine große Herausforderung. Vielerorts fehlt es an wichtigen medizinischen Behandlungsgeräten, um die unschuldigen Opfer in den umkämpften Gebieten bestmöglich zu versorgen. Um die Ärztinnen und Ärzte in der Ukraine zu unterstützen, spenden RADIO-LOG und das Sanitätshaus Zimeda aus Passau verschiedene medizinische Geräte: von Ultraschallgeräten, Rollstühlen, einem Patientenmonitor und einem Defibrillator bis hin zu zahlreichen Fieberthermometern. „In unseren Praxen setzen wir auf die modernsten Behandlungsmethoden und Techniken. Doch auch unsere gebrauchten Geräte funktionieren noch einwandfrei. Wir freuen uns, dass wir die Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine mit unseren gebrauchten, aber vollfunktionsfähigen Geräten unterstützen können“, erklärt Dr. med. Stefan Braitinger, geschäftsführender Gesellschafter bei RADIO-LOG.

Transport und Organisation der Geräte

Organisiert wurde die Aktion von der ukrainischen katholischen Gemeinde in München in Zusammenarbeit mit der Stadt München. Herr Dr. med. Detlev Werner, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe aus Pocking, wurde auf die Aktion aufmerksam und rief zahlreiche Ärztinnen und Ärzte aus der Region zur medizinischen Sachspende für die ukrainischen Krankenhäuser auf. Alle Spenden werden am Krankenhaus in Rotthalmünster gesammelt und anschließend mit dem Transporter in die Ukraine gebracht. Herr Dr. med. Werner freute sich sehr über die Spende: „Ich vereinbarte mit der ukrainischen katholischen Gemeinde, dass ich im Landkreis Passau Spenden sammele, um den Menschen vor Ort zu helfen. Ich bin sehr dankbar, dass RADIO-LOG und Zimeda mich dabei mit zahlreichen Geräten unterstützt haben.“ Die Spenden werden dabei direkt in die ukrainischen Krankenhäuser gebracht. „Das ukrainische Team schafft es, die Spenden sogar in die umkämpften Gebiete, wie zuletzt nach Mykolajiv, zu liefern.“, so Herr Dr. Werner.

Auch Martin Haas, Geschäftsführer von Zimeda, war bei der Spendensammlung sofort mit an Bord und steuerte ebenfalls zwei Ultraschallgeräte bei: „Zusammen mit RADIO-LOG und Herrn Dr. Werner konnten wir in kürzester Zeit zahlreiche vollfunktionsfähige Geräte sammeln. Diese tolle Aktion unterstützen wir natürlich gerne.“


PD Dr. med. Christoph Straube übernimmt die ärztliche Leitung bei RADIO-LOG in Hof

HOF. Hochmoderne Technik, innovative Therapien und Investitionen von rund zwölf Millionen Euro – ein gutes Jahrzehnt steht RADIO-LOG in Hof bereits für beste Strahlentherapie in der Region. Immer dabei im Mittelpunkt: der Mensch. Zehn Jahre hat Bernd Dittmann als ärztlicher Leiter den Standort am Sana-Klinikum geleitet, Aufbauarbeit geleistet und ihn weiterentwickelt. Jetzt übernimmt Privatdozent Dr. med. Christoph Straube, der bereits seit Januar 2021 im Team mitarbeitet, die Postion. Für die Zukunft will er alle onkologischen Disziplinen noch enger vernetzen. „Denn die engmaschige Abstimmung aller Therapieschritte ist der Schlüssel zu einer individuell auf die Patientinnen und Patienten zugeschnittenen Behandlung“, sagt der Mediziner, der dabei auch weiter auf hochmoderne Technik setzt. Dr. med. Stefan Braitinger als geschäftsführender Gesellschafter bei RADIO-LOG betont: „Mit Dr. Christoph Straube führt ein erfahrener Facharzt für Strahlentherapie die hervorragende Arbeit, die Bernd Dittmann geleistet hat, fort.“ Damit bietet RADIO-LOG gemeinsam mit den Kooperationspartnern in Hof, dem Vogtland und in Oberfranken den Patientinnen und Patienten aus der Region modernste Bestrahlung heimatnah an. Dr. Christoph Straube ergänzt: „Wir als Radio-Onkologen werden die Behandlung von Krebserkrankungen und gutartigen Tumoren auf höchstem Niveau erhalten.“

Zwölf Millionen für die Therapie in der Region

2011 hat RADIO-LOG die Strahlentherapie am Sana-Klinikum Hof übernommen. Als ärztlicher Leiter hat Bernd Dittmann den Standort entwickelt. Zunächst investierte RADIO-LOG in einen neuen, damals hochaktuellen Linearbeschleuniger und führte moderne Bestrahlungstechniken ein. Schon 2012 folgte der zweite Linearbeschleuniger. „Mit diesem erhöhten wir die Kapazitäten und konnten mehr Patientinnen und Patienten die Behandlung in der Region ermöglichen“, erklärt Bernd Dittmann. „Außerdem konnten erstmalig in Hof auch gutartige Erkrankungen wie Fersensporn und Tennisellenbogen behandelt werden.“ 2020 ersetzte RADIO-LOG das erste Gerät durch ein hochmodernes Bestrahlungsgerät, das sämtliche derzeit möglichen Bestrahlungstechniken auf höchstem Niveau ermöglicht. Insgesamt investierte das Unternehmen rund zwölf Millionen Euro in die Strahlentherapie vor Ort.

Kürzere Therapie – weniger Nebenwirkungen

RADIO-LOG bietet nun auch die Stereotaxie und Radiochirurgie gutartiger Hirntumoren wie Meningeomen oder Akustikusneurinomen sowie bösartiger Tumore und Metastasen aller Körperregionen an. Dr. Christoph Straube erklärt die Vorteile der modernen Technik und der neuen Verfahren: „Die Stereotaxie erlaubt die millimetergenaue Behandlung kleiner Tumoren und Metastasen im gesamten Körperbereich. Damit wird eine maximale Schonung des empfindlichen umgebenden Gewebes erreicht. Die Therapie ist dabei zum Teil bereits nach einer bis fünf Sitzungen abgeschlossen. Wir erreichen damit eine sehr gute Wirksamkeit bei meist nur minimalen Nebenwirkungen und können so vielen Patienten eine Operation ersparen.“

Auch in der „normalen“ Strahlentherapie kann durch die modernen Techniken die Behandlungszeit zum Teil erheblich verkürzt werden, ohne dass dadurch Nebenwirkungen zunehmen. So ist in vielen Fällen eine Strahlentherapie der Brust nun bereits nach nur drei Wochen beendet, während früher mehr als sechs Wochen Therapie die Regel waren. „Wir nehmen damit deutlich weniger Zeit unserer Patientinnen in Anspruch und tragen damit weiter zu einer hohen Lebensqualität in dieser belastenden Lebensphase bei“, erklärt der Arzt, für den immer der Mensch im Mittelpunkt steht: „Die Strahlentherapie ist vor allem ein klinisches Fach, bei dem wir eng mit unseren Patientinnen und Patienten zusammenarbeiten. Gerade die Fürsorge des gesamten Teams ist während und nach der technischen Behandlung besonders wichtig.“

Netzwerk für die Menschen

Dabei greift die Strahlentherapie in Hof auf den RADIO-LOG-Verbund mit aktuell sieben Radio-onkologischen Standorten in ganz Bayern zurück. „Wir tauschen uns engmaschig über komplexe Fälle aus; dabei profitieren unsere Patientinnen und Patienten vom Wissen und der Erfahrung von über 20 erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten für Strahlentherapie“, erklärt Dr. Christoph Straube. Auch die Medizinphysikerinnen und Medizinphysikeren sind eng über alle Standorte miteinander vernetzt. „Sie erstellen gemeinsam die hochkomplexen Bestrahlungspläne für unsere Patientinnen und Patienten“, sagt er.

Bernd Dittmann als sein Vorgänger hat Kooperationen in der Region aufgebaut, die der neue ärztliche Leiter weiter pflegen und vertiefen will. So arbeitet RADIO-LOG in Hof neben den Organzentren und dem Endoprothetikzentrum am Sana- Klinkum Hof auch mit den Brustzentren Rodewisch und Marktredwitz, dem Prostatazentrum Marktredwitz sowie der Tumorkonferenz der Landkreiskliniken Hof und dem neuroonkologischen Tumorboard Plauen zusammen. Bernd Dittmann sagt: „Außerdem war mir die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen der bayerischen Krebsgesellschaft in Hof, Plauen und Marktredwitz von Anfang an ein großes Anliegen.“ Der intensivste Kontakt besteht zur Selbsthilfegruppe Frauenkrebs Hof Erika Mohr. Patientenvorträge und Ausstellung der Malgruppe, die zuletzt wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten, sollen in Zukunft wieder aufgenommen werden.


RADIO-LOG spendet ein Ultraschallgerät an die Rumänienhilfe in Wegscheid

WEGSCHEID/PASSAU. Ultraschallgeräte liefern Bilder der inneren Organe – für die Diagnostik sind diese in vielen Fällen entscheidend. Davon profitieren künftig noch mehr Patienten in Rumänien. Denn RADIO-LOG spendet ein Ultraschallgerät, das bisher gute Dienste in der Praxis für Kinderheilkunde im Passauer Schießstattweg geleistet hat, an die Rumänienhilfe Wegscheid. Dr. med. Stefan Braitinger, geschäftsführender Gesellschafter bei RADIO-LOG, erklärt: „An unseren Standorten setzen wir immer auf modernste Technik. Doch auch die ausgemusterten Geräte leisten noch ihren Dienst.“ Jetzt übergab er das Sonografie-Gerät an Herlinde Geißler. Die Vorsitzende des Vereins, freute sich über die Spende: „Das Gerät wird künftig in einer Praxis zur Diagnostik eingesetzt. Davon profitieren Menschen, die sich kaum eine medizinische Behandlung leisten können.“

Essen und Medikamente

Jeden Freitag veranstaltet die Rumänienhilfe, eine Initiative des Katholischen Deutschen Frauenbundes, einen Flohmarkt in der ehemaligen Schule von Wildenranna in Wegscheid. Der Erlös kommt diversen Hilfsprojekten in Rumänien zugute, so zum Beispiel dem Erhalt und Ausbau eines Behindertenzentrums, einer Seniorenbetreuung und einer Pflegestation. Außerdem finanziert die Rumänienhilfe tägliches Mittagessen für rund 500 Kinder in einer Schule. „Wir versorgen die Armen und Kranken vor Ort außerdem mit Medikamenten“, ergänzt Dr. med. Heinz-Peter Sedlmaier, ehemaliger Chefarzt am Krankenhaus Wegscheid.

Erst 2021 beschaffte RADIO-LOG ein neues Sonografie-Gerät für die Kinderarzt-Praxis am Schießstattweg in Passau. Die bisherige Technik war zwar in die Jahre gekommen, funktioniert aber noch einwandfrei. „Damit eignet sich dieses Gerät perfekt für eine Spende“, sagt Stefan Braitinger und freut sich, dass RADIO-LOG so noch etwas Gutes tun kann.


Familiäres Brustkrebsrisiko: Interview mit Dr. Kathrina Huber

Das Mammakarzinom ist die häufigste Tumorerkrankung von Frauen, gilt aber auch als gut heilbar. Voraussetzung ist, dass Anzeichen dafür früh erkannt werden. Wie das gelingen kann, beantwortet Dr. Kathrina Huber. Sie ist Fachärztin für Gynäkologie bei RADIO-LOG und erklärt zudem, was Männer damit zu tun haben.

Frau Dr. Huber, wen trifft denn Brustkrebs besonders häufig?
Grundsätzlich steigt das Risiko für diese Erkrankung mit der Veränderung des Hormonspiegels in Richtung Menopause. Deshalb gibt es auch seit vielen Jahren für Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren eine Reihenuntersuchung, das Mammographie-Screening. Doch nicht nur die Hormone spielen eine Rolle. Bei jüngeren Menschen kann Krebs durch eine Veränderung der Erbanlagen entstehen.

Heißt das, dass es Familien mit erhöhtem Risiko für Brustkrebs gibt?
Richtig. Deshalb ist auch die Abfrage bei jungen Frauen sehr wichtig, wie es mit Krebserkrankungen im familiären Umfeld aussieht. Hier gilt das Augenmerk auch dem Eierstockkrebs, der an dasselbe Gen gebunden ist wie Brustkrebs. Aus dieser Erstbetrachtung der Blutsverwandten ergibt sich dann eine erste Risikoeinschätzung: Je mehr Fälle und je jünger die Erkrankten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine vererbbare Veränderung ganz spezieller Gene vorliegt. Schwer wiegt übrigens auch die Brustkrebserkrankung eines männlichen Verwandten bei der Risikoeinschätzung. Denn auch bei Männern können sich im Bereich der Brust Tumorzellen bilden – diese sind mit hoher Wahrscheinlichkeit das Resultat einer Veränderung des Erbguts.

Was raten Sie einer Frau in diesem Fall?
Der erste Schritt ist eine humangenetische Beratung, zu der ich dann überweise. Eine kompetente Expertin sitzt in unmittelbarer Nähe im Ärztehaus am Schießstattweg. Hier finden Ratsuchende Begleitung, auch mit einem detaillierten Blick auf den Familienstammbaum. Ein weiterer Schritt kann eine molekulargenetische Untersuchung sein. Dabei wird eine Blutprobe entnommen und zwei ganz bestimmte Gene werden aufgeschlüsselt dargestellt. So kann eine mögliche Veränderung des Erbgutes erkannt werden. Das heißt allerdings nicht, dass die damit verbundene Veranlagung im Laufe der Zeit auch zum Tragen kommt.

Übernehmen Krankenkassen die Kosten?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Grundsätzlich übernehmen die Kassen die Kosten für die humangenetische Beratung. Für die Testung der Genanlage empfehle ich in jedem Falle, vorab die Kostenübernahme abzuklären.

Was passiert nach dem Gentest?
Das Testergebnis hilft den jüngeren Frauen, mit dem familiären Risiko umzugehen. Eine mögliche Maßnahme ist eine engmaschige Überprüfung mithilfe eines geeigneten Begutachtungsverfahrens: Da kommt eine Mammographie, also eine spezielle Röntgenaufnahme der Brust, in Frage. Als Mittel der Wahl sind auch ein MRT oder auch eine Mamma-Sonographie möglich, das ist eine Ultraschalluntersuchung. Welches bildgebende Verfahren in welchem Turnus zur Anwendung kommt, definieren das Resultat des Gentests und das Alter der Betroffenen.

Ab wann sollten Frauen regelmäßig zur Vorsorge gehen?
Grundsätzlich früh und das ist auch kein zusätzlicher Aufwand. Denn die Vorsorgeuntersuchungen sind ja Teil des jährlichen Frauenarztbesuches. Dazu gehört auch das Abtasten der Brust. Meine Kolleginnen und ich machen das auch bereits bei 20-jährigen. Dabei ist uns wichtig, die Frauen früh anzuleiten, dies selbst zu tun und damit auch Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.


Vilshofen: Moderne Technik für den Blick in den Körper

Neue Geräte bei RADIO-LOG in Vilshofen – CT-Untersuchungen finden weiter vor Ort statt, MRT bei RADIO-LOG in Passau und Rotthalmünster

VILSHOFEN. Eine Investition in die Zukunft und für die Gesundheit der Menschen in und um Vilshofen: RADIO-LOG ersetzt in der Praxis am Krankenhaus Vilshofen neben dem Computertomograph auch den Magnetresonanztomographen. Für die beiden Geräte der neuesten Generation investiert das Unternehmen 1,5 Millionen Euro. Der Umbau startet am 14. Oktober – an diesem Tag fährt ein Sattelzug vor, der einen Trailer mit eingebautem CT anliefert. Dieser ersetzt das Gerät in der RADIO-LOG-Praxis während der Arbeiten. „Wir haben die Maßnahme bis ins Detail geplant und alles dafür getan, dass die Untersuchungen am Standort in Vilshofen in gewohnter Qualität weiterlaufen“, sagt Wolf-Dietrich Harzer, technischer Leiter von RADIO-LOG. „Dafür werden wir extra den CT-Trailer direkt am Krankenhaus aufstellen und nutzen.“ Ab dem 29. Oktober finden die Untersuchungen bereits am neuen Gerät in den angestammten Räumlichkeiten statt. Aus- und Einbau des MRT dauern länger, etwa sieben Wochen. In dieser Zeit bietet RADIO-LOG Termine und Gerätekapazitäten an seinen Standorten Passau und Rotthalmünster. „Damit stellen wir die Diagnostik in der Region auch in diesem Übergang sicher“, erklärt Sebastian Krenn, Facharzt für Radiologie in der RADIO-LOG-Praxis in Vilshofen.

Neue Technik – noch bessere Bilder

Seit Januar 2011 leistet das CT seine Dienste in Vilshofen. Jährlich haben rund 6.000 Patientinnen und Patienten profitiert, besonders bei der Notfallversorgung. Im Magnetresonanz-Tomographen wurden jährlich 4.000 Menschen mit moderner Bildgebung untersucht. „Die Diagnostik steht für Untersuchungen stationär am Krankenhaus untergebrachter Patienten ebenso zur Verfügung wie auch für ambulante Termine“, erklärt Sebastian Krenn. Mit den neuen Geräten setzt RADIO-LOG auf fortschrittliche Technik. „Die hochauflösenden, detailgenaueren CT und MRT verkürzen die Liegezeiten für die Patientinnen und Patienten weiter und liefern dabei noch bessere Bilder“, sagt der Facharzt für Radiologie.

Während des Umbaus des Computertomographen läuft die Diagnostik am Krankenhaus Vilshofen weiter. Dafür wird ein Sattelzug die mobile CT-Einheit am 14. Oktober anliefern, die dann ihren Platz neben der Notaufnahme findet. „Das geht rasch und ohne größere Einschränkungen“, betont Sebastian Krenn und ergänzt: „Der Trailer ist voll ausgestattet, so dass alle CT-Untersuchungen wie gewohnt ablaufen.“ Das gilt nicht nur für stationäre Patientinnen und Patienten im Krankenhaus Vilshofen. Auch wer ambulant in die Radiologie-Praxis kommt, meldet sich wie gewohnt bei RADIO-LOG am Empfang und wird dann zur Behandlung in den CT-Trailer geleitet.

Planung im Netzwerk

Der Umbau des MRT gestaltet sich aufwändiger. „Ein mobiler Schwerlastkran wird das alte Gerät, das nur zum Teil auseinandergenommen werden kann, herausheben und das neue einbringen“, erklärt Wolf-Dietrich Harzer. Das setze eine präzise Planung voraus, denn der nahe Hubschrauberlandeplatz müsse weiter erreichbar sein. Für die Zeit des MRT-Umbaus organisiert RADIO-LOG Untersuchungstermine an den Standorten in Passau und Rotthalmünster. „Unsere Praxen und die gesamte Technik sind miteinander vernetzt; wir können die Patientinnen und Patienten jederzeit an einem anderen Standort untersuchen“, erklärt Sebastian Krenn und ergänzt: „Auf die Bilder und Daten können wir in Vilshofen auch zugreifen.“ Laufen der Umbau und die anschließende Einbindung in die IT-Systeme wie geplant, geht der neue Magnetresonanztomograph Mitte Dezember in Betrieb.


Welthändehygienetag 2021: Blaue Hände sind sauber

Am 5. Mai ist Welthändehygienetag – Tanja Drexler von RADIO-LOG erklärt richtiges Händewaschen und wie Keime sichtbar werden.

PASSAU. Rund zehn Millionen Keime lauern auf ungewaschenen Händen. Seit der Corona-Pandemie steht deren Sauberkeit besonders im Fokus – auch daran erinnert der Welthändehygienetag am 5. Mai. Aber wie reinigt man Handflächen und Finger Hände richtig? Mit Seife oder mit Desinfektionsmittel? Tanja Drexler, Hygienebeauftragte bei RADIO-LOG in Passau beantwortet diese wichtigen Fragen und erklärt, wie man den Keimen auf die Spur kommt.

Frau Drexler, am Anfang der Corona-Pandemie hieß es 20 bis 30 Sekunden solle man sich die Hände waschen, am besten mit Seife. Mittlerweile warnen Dermatologen davor. Was empfehlen Sie den Menschen und den Beschäftigten in Ihren Praxen?

Tanja Drexler: Über Hände übertragen wir Krankheiten – das ist bekannt. Händewaschen schützt, doch ein Zuviel schadet der Haut. Meist beginnt es mit trockenen Stellen an den Fingerknöcheln, dann wird die Haut rau und schuppig, es bilden sich Risse. Wenn es ganz schlimm wird, fängt es an zu jucken und zu bluten. Gerade in Zeiten der Pandemie leiden viele Hände unter diesen Beschwerden. Aus diesem Grund gilt: Hände waschen so wenig wie möglich, aber so oft wie nötig. Heißes Wasser und parfümierte Seifen und Waschlotionen zerstören den natürlichen Schutzmantel der Haut. Deswegen empfehlen wir, milde, parfümfreie und am besten pH-neutrale Waschprodukte. Die stehen unseren Mitarbeitern in allen RADIO-LOG-Praxen bereit.

In Praxen und Krankenhäusern ist Hygiene besonders wichtig. Was tun Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen dafür?

Händedesinfektion zum richtigen Zeitpunkt kann Leben retten. Als zertifiziertes Unternehmen haben wir das Thema noch stärker im Alltag verankert; unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Schulungen zur Handhygiene absolviert. Der Schutz der Menschen, die in unsere Praxen kommen, steht an oberster Stelle. Wir handeln nach dem Motto des Welthändehygienetags: „Sekunden retten Leben - desinfizieren Sie Ihre Hände!“

Wasser allein reicht nicht, um Keime und Krankheitserreger zu beseitigen. Deswegen gehen wir noch einen Schritt weiter und Und zwar bringen wir Licht ins Dunkel mit einer UV-Licht-Box: Nach der Desinfektion, streckt man die Hände in die Box. Das UV-Licht zeigt den Erfolg oder den Misserfolg. Denn nur was wirklich sauber ist, leuchtet blau. Was im Dunkeln bleibt, ist noch nicht rein.

Aber im Alltag schleicht sich doch so manches wieder ein…

Damit genau das nicht passiert, finden für alle Kolleginnen und Kollegen einmal im Jahr Hygieneschulungen statt. Lehrvideos extra für unsere Mitarbeiter finden sich in unserem Intranet – darauf verweisen wir immer wieder in aktuellen Beiträgen. Außerdem ist die Händehygiene ein wichtiger Bestandteil im Hygieneplan der einzelnen Praxen. Überall finden sich Desinfektionsmittelspender zusätzlich zu hautfreundlichen Waschlotionen.

Der Welthändehygienetag

Die Weltgesundheitsorganisation WHO weist zum Welthändehygienetag auf die Bedeutung einer verbesserten Handhygiene in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen hin. Das Datum des Tages – der 5. Mai – hat eine Bedeutung: Es steht für die fünf Finger der Hand.


Investition gegen den Krebs

Strahlentherapie von RADIO-LOG in Deggendorf tauscht Linearbeschleuniger aus – Behandlungen gehen am Standort Passau weiter

DEGGENDORF. Eine Investition in die Zukunft und für Menschen mit einer Tumo-rerkrankung: Die Strahlentherapie von RADIO-LOG am Donau-Isar-Klinikum ersetzt neben dem Computertomograph den Linearbeschleuniger durch ein Bestrahlungsgerät der neuesten Generation. Das Gerät, von dem seit 2006 jedes Jahr rund 800 Patientinnen und Patienten profitiert haben, wird am 30. April abge-schaltet. Ende Juni starten die Behandlungen dann mit dem neuen Hightech-Beschleuniger. Doch auch in der Übergangszeit sind Tumorpatienten gut aufgeho-ben: Sie werden solange in den beiden Strahlentherapien von RADIO-LOG in Passau behandelt, dort hat man eigens Kapazitäten geschaffen. „Damit sichern wir die Therapie der Betroffenen aus der Region“, erklärt Dr. Ellen Kiesling, ärztli-che Leiterin der Strahlentherapie in Deggendorf. Das sei besonders in der ange-spannten Situation in der Corona-Pandemie wichtig. Sie und ihr Team pendeln für die kommenden Wochen ebenfalls nach Passau: Sie betreuen Ihre Patienten weiterhin in Passau und arbeiten sich vor Ort in die Technologie ein, die künftig auch in Deggendorf zum Einsatz kommt. Patienten-Erstgespräche und Nachsorgen sind am Deggendorfer Standort weiter möglich.

Vernetzte Behandlung

„Unsere Standorte und die gesamte Technik sind miteinander vernetzt; wir können die Patientinnen und Patienten jederzeit an einem anderen Standort behandeln. Sie müssen die Vorbereitungen wie beispielsweise Aufnahmen in einem speziellen Computertomographen nicht noch einmal durchlaufen“, erklärt die Fachärztin. Die Behandlungen laufen weiter – wie in Deggendorf, nur eben im 30 Minuten entfern-ten Passau. Zur Anfahrt während der Umbauphase hat RADIO-LOG mit den Krankenkassen abgestimmt, dass diese die Transportkosten für den etwas auf-wendigeren Weg übernehmen. Mit dem hochmodernen Nachfolger des Linearbe-schleunigers investiert RADIO-LOG in neue Anwendungsbereiche und schonen-dere Therapien. Damit das große Gerät ausziehen kann, wurde es von einer Spezialfirma in Einzelteile zerlegt und abtransportiert. „Auch jenseits des Patien-tenbetriebes gibt es für strahlentherapeutische Einrichtungen strenge Regeln für den Umgang mit Linearbeschleunigern. Die halten wir selbstverständlich genau ein“, erklärt Wolf-Dietrich Harzer, technischer Leiter von RADIO-LOG sowie Fachmann für Medizinphysik.

Modernste Technik für neue Behandlungsmöglichkeiten

Laufen der anschließende Einbau und die Einbindung in die IT-Systeme wie geplant, geht der neue Linearbeschleuniger bereits Ende Juni in den Patientenbe-trieb. „Die neue Technologie ermöglicht eine noch präzisere und schonendere Behandlung“, erklärt Ellen Kiesling. Gleichzeitig wird auch das sogenannte Atem-Gating eingeführt. Das ist eine Behandlungsvariante, von der Frauen mit einem Tumor im Bereich der linken Brust profitieren werden und auch Patienten mit kleinen Lungen- oder Hirntumoren. Voraussetzung dafür ist der neue Beschleuni-ger, in den das medizinische Versorgungsunternehmen insgesamt rund drei Millionen Euro investiert.

Hintergrund:

Linearbeschleuniger arbeiten mit hochenergetischen Strahlen, die wichtige Helfer im Kampf gegen Krebserkrankungen sind. Etwa jeder zweite Tumorpatient wird im Lauf seiner Erkrankung bestrahlt. Für die Behandlung von Tumorpatienten wirken viele Behandler zusammen. Für Krebspatienten in Deggendorf und Umgebung arbeitet ein ganzes Netzwerk. Dazu gehört auch die Strahlentherapie Deggendorf als Teil des Onkologischen Zentrums am örtlichen Donau-Isar-Klinikum. Gemeinsames Ziel aller Strahlentherapien von RADIO-LOG in sechs Städten in Bayern ist die bestmögliche, heimat- und zeitnahe Versorgung von Krebspatienten in einer angenehmen Atmosphä-re.


Bestens aufgestellt für Krebspatienten

Bestens aufgestellt für Krebspatienten

Mit zwei neuen Ärzten läutet Strahlentherapie Generationswechsel ein – RADIO-LOG erweitert Therapiespektrum nach 2,5 Millionen-Investition

HOF. Die Weichen für die nächste Dekade sind gestellt: Mit Privatdozent Dr. Christoph Straube und Dr. Ulrike Spangenberg sind seit einigen Wochen zwei neue Fachärzte für die Patienten der Strahlentherapie von RADIO-LOG da. Sie verstärken das Team, auch weil im Zuge der Corona-Pandemie die Behandlung von Krebspatienten mit höherem Organisationsaufwand verbunden ist. Mit den neuen Experten steht zudem die nächste Ärztegeneration bei dem medizinischen Versorgungsunternehmen bereit, zu dessen Schwerpunkten die Strahlentherapie gehört. Zusätzlich hat RADIO-LOG in den vergangenen Monaten rund 2,5 Millionen Euro in hochmoderne Bestrahlungstechnik investiert, die seit Kurzem das Behandlungsspektrum erweitert. „Es ist uns wichtig, immer am Ball zu bleiben – organisatorisch und bei Innovationen, die die Medizintechnik bietet. So stärken wir durch die enge und über Jahre bewährte Kooperation mit dem Sana-Klinikum das Netzwerk zur Versorgung von Menschen mit einer Krebserkrankung. Hier ist die Region exzellent aufgestellt“, erläutert Dr. Stefan Braitinger, geschäftsführender Gesellschafter von RADIO-LOG.

Gelebte Partnerschaft
Nach gut zehn Jahren im Dienst von RADIO-LOG verabschiedet er in diesen Tagen Facharzt Alexander Abt. Bernd Dittmann, ärztlicher Leiter der ersten Stunde, wird in absehbarer Zeit ebenfalls in den wohlverdienten Ruhestand treten. Die beiden Fachärzte haben die Strahlentherapie von RADIO-LOG in Hof aufgebaut und mit fachlicher Expertise sowie persönlichem Einsatz für die Patienten hervorragend positioniert. „Die Einrichtung ist ein wichtiger Teil unserer Schwerpunktzentren. Dort leben wir ein enges partnerschaftliches Miteinander“, unterstreicht Dr. Holger Otto, Geschäftsführer des Hofer Sana-Klinikums, das unter anderem Organzentren für Brust-, Darm- und Prostataerkrankungen betreibt. Anfang 2011 startete RADIO-LOG mit der Strahlentherapie als Kooperationspartner und übernahm Mitarbeiter aus einer bis dahin vom Klinikum selbst geführten Einrichtung. „Etliche sind heute noch Teil des Teams, wir sind eng zusammengewachsen. Die gute Zusammenarbeit spüren auch die Patienten“, unterstreicht Bernd Dittmann. Als ärztlicher Leiter pflegt er auch die Kontakte – ob zu anderen Partnern wie den beiden zertifizierten Brustzentren in Obergöltzsch und Marktredwitz oder zu Betroffenen wie der Selbsthilfegruppe Frauenkrebs in Hof.

Neue Ansätze tragen weiter
Durch die Investition in ein neues Hightechgerät hat RADIO-LOG in Hof das Behandlungsangebot in den vergangenen Wochen ausgeweitet, rund 200 Patientinnen und Patienten haben bereits davon profitiert. Der neue Linearbeschleuniger ermöglicht eine schnellere und noch präzisere Behandlung. Dazu gehört auch die atemgesteuerte Bestrahlung mit Hilfe eines besonderen Bildgebungsmoduls. Hintergrund: Bei jedem Atemzug verschieben sich die Organe etwas, im Liegen sogar mehr als in aufrechter Lage. Diese Verschiebung zeichnet das Gerät auf und berücksichtigt sie beim Bestrahlungsvorgang. Gemeinsam mit einer speziellen Atemtechnik, die die Mitarbeiter mit dem Patienten einüben, wird so eine hocheffiziente und sehr schonende Behandlung ermöglicht. Davon profitieren besonders Frauen mit linksseitigem Brustkarzinom und Lungenpatienten. „Das neue Gerät bietet durch die phantastische Bildgebung und den in allen Raumebenen exakt verstellbaren Bestrahlungstisch eine bisher nicht mögliche Genauigkeit bei den Bestrahlungen. Eine höhere Präzision bietet in der Region meines Wissens keine Einrichtung“, erklärt Bernd Dittmann. Zusätzlichen Nutzen bietet der rotierende Bestrahlungskopf des neuen Beschleunigers, diese Eigenschaft hat er mit dem etwas älteren Gerätekollegen vor Ort gemeinsam. Die Rotationstechnik verkürzt die Liegezeiten für die Patienten während der Bestrahlung, was diese deutlich entlastet. Gleichzeitig bringt dies Vorteile für die Terminplanung. Denn die Nachfrage nach strahlentherapeutischer Behandlung ist enorm – mit zunehmendem Alter erkranken immer mehr Menschen in Deutschland an Krebs. Ihre Perspektiven auf eine weiterhin hohe Lebensqualität waren noch nie so gut wie heute. Der medizinische Fortschritt macht es möglich – wenn alle Beteiligten so gut zusammenarbeiten wie in Hof.

Hintergrund:

Linearbeschleuniger arbeiten mit hochenergetischen Strahlen, die wichtige Helfer im Kampf gegen Krebserkrankungen sind. Etwa jeder zweite Tumorpatient wird im Lauf seiner Erkrankung bestrahlt. Dafür wirken viele Behandler zusammen. Hier ist die Hofer Strahlentherapie eng mit Krankenhäusern, Schwerpunktzentren und Ärzten in der Region vernetzt – genauso wie die Strahlentherapien von RADIO-LOG in fünf weiteren Städten in Bayern. Gemeinsames Ziel ist die bestmögliche, heimat- und zeitnahe Versorgung von Krebspatienten in einer angenehmen Atmosphäre. Das gelang auch in den vergangenen Monaten der Corona-Pandemie in vollem Umfang – dank zusätzlicher Vorkehrungen für den Infektionsschutz und einer speziellen Organisation für die Einsatzfähigkeit der strahlentherapeutischen Einrichtung.


Homeoffice sichert Krebstherapie

Team der Strahlentherapie von RADIO-LOG arbeitet teilweise im Homeoffice – modernste IT-Lösungen sichern Patientenversorgung

ALTÖTTING. Alle sprechen von Corona – aber auch Menschen mit anderen schweren Erkrankungen müssen versorgt werden. Mit einem enormen Aufwand für die Sicherheit der Patienten tut das die Strahlentherapie von RADIO-LOG in Altötting: Die Einrichtung behandelt jedes Jahr rund 600 Tumorpatienten, auch unter den besonderen Rahmenbedingungen der Pandemie. „Trotz eingeschränkter OP-Kapazitäten war kein Patientenrückgang zu beobachten. Das unterstreicht die Wichtigkeit der Strahlentherapie in der Versorgung von Krebspatienten. Wir behandeln so viele Patienten wie in Vergleichszeiträumen der Vorjahre und tun alles dafür, um unsere Einsatzfähigkeit auch während der anhaltenden Pandemie sicherzustellen“, berichtet Dr. Bertram Rosskopf als leitender Arzt der Strahlentherapie von RADIO-LOG in Altötting. Er hat sein Team mit Beginn der Pandemie im März 2020 auf Remote Working und feste Teams umgestellt, die sich nicht physisch begegnen. Mit diesen Maßnahmen wird das Ansteckungsrisiko deutlich minimiert und die Behandlung der Patienten mit besonders fragiler Gesundheit sichergestellt. Konkret heißt das: Einige Mitarbeiter sitzen im Homeoffice, leisten Vorarbeiten, dokumentieren und unterstützen virtuell das Team vor Ort. Aber auch das Ärzte-Team, dessen Arbeit bei der Strahlentherapie zu gut 50 Prozent am Bildschirm stattfindet, weicht nach einem durchdachten Rhythmus ins Homeoffice aus.

Gute Erfahrungen mit Onlinebegegnungen

Zusammenkünfte mit anderen Ärzten finden via Bildschirm statt: „Die virtuellen Tumorkonferenzen mit unseren Kooperationspartnern, den Kliniken, haben sich beispielsweise schon bewährt. „Ich könnte mir vorstellen, dass das so bleibt“, berichtet Dr. Bertram Rosskopf im Rückblick auf 2020. Das gelte ebenso für interne Besprechungen zur Bestrahlungsplanung von Patienten. Diese kann ein Kollege auch im Homeoffice vorbereiten. Die anschließende Rücksprache zwischen Medizinphysiker, Facharzt und den Kollegen vor Ort funktioniert auch online ganz wunderbar. Möglich macht das eine IT-Infrastruktur, in die RADIO-LOG regelmäßig enorm investiert. Dazu gehört ein eigenes und speziell gesichertes Rechenzentrum, das für alle elf Standorte des Unternehmens da ist. So ist bei RADIO-LOG das Begutachten von diagnostischen Bildern für die Bestrahlungsplanung bereits seit Jahren dezentral möglich, obwohl diese dreidimensionalen Darstellungen enorme Datenmengen umfassen. „Wir nutzen die Möglichkeit, besondere Fälle gemeinsam mit Facharztkollegen anderer Standorte zu betrachten, gerne. So kommen wir zum optimalen Behandlungsergebnis für unsere Patienten“, berichtet Dr. Bertram Rosskopf über diese Option.

Patientengespräch vis-à-vis nicht zu ersetzen

Die eigentliche Behandlung führt nach sorgfältiger Vorbereitung das Team am Linearbeschleuniger durch. Die Strahlen werden mit höchster Genauigkeit im Millimeterbereich auf den Tumor gerichtet. Das zwingt die Krebszellen in die Knie. Diese kaum vorstellbare Präzision macht die Bestrahlung als Therapieform heute nicht nur sehr erfolgreich, sondern für den Patienten auch besonders verträglich. In einen hochmodernen Linearbeschleuniger hatte RADIO-LOG in Altötting vor gut drei Jahren rund 2,5 Millionen Euro investiert – Hightech hat seinen Preis. Dennoch bleibt der Mensch im Zentrum der Aufmerksamkeit: Trotz der Chancen, die virtuelle Treffen bieten – Patientengespräche bleiben persönliche Begegnungen. Denn gerade die Aufklärung und das Erläutern der Behandlung erfordern viel Fingerspitzengefühl und Empathie für das Gegenüber. Da spielen auch Körpersprache und kleine Zwischentöne eine große Rolle. „Für den Behandlungserfolg ist eine gute Beziehung zwischen Patient und Arzt von Bedeutung. Und dafür ist eine Kommunikation, die alle Sinne nutzt, wichtig. Das kann aktuell noch kein Bildschirm transportieren“, unterstreicht Dr. Bertram Rosskopf trotz aller Erfolge der Digitalisierung.