RADIO-LOG und Zimeda spenden medizinische Geräte an ukrainische Krankenhäuser

PASSAU. Zusammenhalt und Solidarität ist aktuell wichtiger denn je. Die gegenwärtige Situation in der Ukraine ist für die Krankenhäuser vor Ort eine große Herausforderung. Vielerorts fehlt es an wichtigen medizinischen Behandlungsgeräten, um die unschuldigen Opfer in den umkämpften Gebieten bestmöglich zu versorgen. Um die Ärztinnen und Ärzte in der Ukraine zu unterstützen, spenden RADIO-LOG und das Sanitätshaus Zimeda aus Passau verschiedene medizinische Geräte: von Ultraschallgeräten, Rollstühlen, einem Patientenmonitor und einem Defibrillator bis hin zu zahlreichen Fieberthermometern. „In unseren Praxen setzen wir auf die modernsten Behandlungsmethoden und Techniken. Doch auch unsere gebrauchten Geräte funktionieren noch einwandfrei. Wir freuen uns, dass wir die Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine mit unseren gebrauchten, aber vollfunktionsfähigen Geräten unterstützen können“, erklärt Dr. med. Stefan Braitinger, geschäftsführender Gesellschafter bei RADIO-LOG.

Transport und Organisation der Geräte

Organisiert wurde die Aktion von der ukrainischen katholischen Gemeinde in München in Zusammenarbeit mit der Stadt München. Herr Dr. med. Detlev Werner, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe aus Pocking, wurde auf die Aktion aufmerksam und rief zahlreiche Ärztinnen und Ärzte aus der Region zur medizinischen Sachspende für die ukrainischen Krankenhäuser auf. Alle Spenden werden am Krankenhaus in Rotthalmünster gesammelt und anschließend mit dem Transporter in die Ukraine gebracht. Herr Dr. med. Werner freute sich sehr über die Spende: „Ich vereinbarte mit der ukrainischen katholischen Gemeinde, dass ich im Landkreis Passau Spenden sammele, um den Menschen vor Ort zu helfen. Ich bin sehr dankbar, dass RADIO-LOG und Zimeda mich dabei mit zahlreichen Geräten unterstützt haben.“ Die Spenden werden dabei direkt in die ukrainischen Krankenhäuser gebracht. „Das ukrainische Team schafft es, die Spenden sogar in die umkämpften Gebiete, wie zuletzt nach Mykolajiv, zu liefern.“, so Herr Dr. Werner.

Auch Martin Haas, Geschäftsführer von Zimeda, war bei der Spendensammlung sofort mit an Bord und steuerte ebenfalls zwei Ultraschallgeräte bei: „Zusammen mit RADIO-LOG und Herrn Dr. Werner konnten wir in kürzester Zeit zahlreiche vollfunktionsfähige Geräte sammeln. Diese tolle Aktion unterstützen wir natürlich gerne.“


RADIO-LOG unterstützt Aktion "MAKE ART, NOT WAR"

MAKE ART, NOT WAR. Unter diesem Motto konnten Kinder und junge Erwachsene im Bildungszentrum St. Wolfgang in Straubing, welches sich für Kinder und Jugendliche im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung engagiert, Bilder malen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.  Die Kunstwerke konnten anschließend für einen guten Zweck erworben werden. Diese Aktion unterstützt RADIO-LOG sehr gerne und spendet 100 Euro an das Bildungszentrum in Straubing. Der Reinerlös geht zu 100 Prozent an die Caritas in Lemberg in der Westukraine. Das Plakat hängt ab sofort in unserer Radiologie am RADIO-LOG MVZ Straubing Theresientor.


RADIO-LOG spendet 5.000 € an Ärzte ohne Grenzen e.V.

Ohne viele weiteren Worte veröffentlichen wir hier unser Statement zur Ukraine-Krise, das Herr Dr. Braitinger stellvertretend für RADIO-LOG verfasst hat.

Wir wollen uns aber nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten solidarisch erweisen. Mit einer Spende von 5.000€ an Ärzte ohne Grenzen e.V. hat RADIO-LOG versucht, einen kleinen Beitrag zu leisten.


Dr. med. Jens-Peter Staub

Facharzt für Diagnostische Radiologie und Innere Medizin,
(Arzt in Anstellung)


PD Dr. med. Christoph Straube übernimmt die ärztliche Leitung bei RADIO-LOG in Hof

HOF. Hochmoderne Technik, innovative Therapien und Investitionen von rund zwölf Millionen Euro – ein gutes Jahrzehnt steht RADIO-LOG in Hof bereits für beste Strahlentherapie in der Region. Immer dabei im Mittelpunkt: der Mensch. Zehn Jahre hat Bernd Dittmann als ärztlicher Leiter den Standort am Sana-Klinikum geleitet, Aufbauarbeit geleistet und ihn weiterentwickelt. Jetzt übernimmt Privatdozent Dr. med. Christoph Straube, der bereits seit Januar 2021 im Team mitarbeitet, die Postion. Für die Zukunft will er alle onkologischen Disziplinen noch enger vernetzen. „Denn die engmaschige Abstimmung aller Therapieschritte ist der Schlüssel zu einer individuell auf die Patientinnen und Patienten zugeschnittenen Behandlung“, sagt der Mediziner, der dabei auch weiter auf hochmoderne Technik setzt. Dr. med. Stefan Braitinger als geschäftsführender Gesellschafter bei RADIO-LOG betont: „Mit Dr. Christoph Straube führt ein erfahrener Facharzt für Strahlentherapie die hervorragende Arbeit, die Bernd Dittmann geleistet hat, fort.“ Damit bietet RADIO-LOG gemeinsam mit den Kooperationspartnern in Hof, dem Vogtland und in Oberfranken den Patientinnen und Patienten aus der Region modernste Bestrahlung heimatnah an. Dr. Christoph Straube ergänzt: „Wir als Radio-Onkologen werden die Behandlung von Krebserkrankungen und gutartigen Tumoren auf höchstem Niveau erhalten.“

Zwölf Millionen für die Therapie in der Region

2011 hat RADIO-LOG die Strahlentherapie am Sana-Klinikum Hof übernommen. Als ärztlicher Leiter hat Bernd Dittmann den Standort entwickelt. Zunächst investierte RADIO-LOG in einen neuen, damals hochaktuellen Linearbeschleuniger und führte moderne Bestrahlungstechniken ein. Schon 2012 folgte der zweite Linearbeschleuniger. „Mit diesem erhöhten wir die Kapazitäten und konnten mehr Patientinnen und Patienten die Behandlung in der Region ermöglichen“, erklärt Bernd Dittmann. „Außerdem konnten erstmalig in Hof auch gutartige Erkrankungen wie Fersensporn und Tennisellenbogen behandelt werden.“ 2020 ersetzte RADIO-LOG das erste Gerät durch ein hochmodernes Bestrahlungsgerät, das sämtliche derzeit möglichen Bestrahlungstechniken auf höchstem Niveau ermöglicht. Insgesamt investierte das Unternehmen rund zwölf Millionen Euro in die Strahlentherapie vor Ort.

Kürzere Therapie – weniger Nebenwirkungen

RADIO-LOG bietet nun auch die Stereotaxie und Radiochirurgie gutartiger Hirntumoren wie Meningeomen oder Akustikusneurinomen sowie bösartiger Tumore und Metastasen aller Körperregionen an. Dr. Christoph Straube erklärt die Vorteile der modernen Technik und der neuen Verfahren: „Die Stereotaxie erlaubt die millimetergenaue Behandlung kleiner Tumoren und Metastasen im gesamten Körperbereich. Damit wird eine maximale Schonung des empfindlichen umgebenden Gewebes erreicht. Die Therapie ist dabei zum Teil bereits nach einer bis fünf Sitzungen abgeschlossen. Wir erreichen damit eine sehr gute Wirksamkeit bei meist nur minimalen Nebenwirkungen und können so vielen Patienten eine Operation ersparen.“

Auch in der „normalen“ Strahlentherapie kann durch die modernen Techniken die Behandlungszeit zum Teil erheblich verkürzt werden, ohne dass dadurch Nebenwirkungen zunehmen. So ist in vielen Fällen eine Strahlentherapie der Brust nun bereits nach nur drei Wochen beendet, während früher mehr als sechs Wochen Therapie die Regel waren. „Wir nehmen damit deutlich weniger Zeit unserer Patientinnen in Anspruch und tragen damit weiter zu einer hohen Lebensqualität in dieser belastenden Lebensphase bei“, erklärt der Arzt, für den immer der Mensch im Mittelpunkt steht: „Die Strahlentherapie ist vor allem ein klinisches Fach, bei dem wir eng mit unseren Patientinnen und Patienten zusammenarbeiten. Gerade die Fürsorge des gesamten Teams ist während und nach der technischen Behandlung besonders wichtig.“

Netzwerk für die Menschen

Dabei greift die Strahlentherapie in Hof auf den RADIO-LOG-Verbund mit aktuell sieben Radio-onkologischen Standorten in ganz Bayern zurück. „Wir tauschen uns engmaschig über komplexe Fälle aus; dabei profitieren unsere Patientinnen und Patienten vom Wissen und der Erfahrung von über 20 erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten für Strahlentherapie“, erklärt Dr. Christoph Straube. Auch die Medizinphysikerinnen und Medizinphysikeren sind eng über alle Standorte miteinander vernetzt. „Sie erstellen gemeinsam die hochkomplexen Bestrahlungspläne für unsere Patientinnen und Patienten“, sagt er.

Bernd Dittmann als sein Vorgänger hat Kooperationen in der Region aufgebaut, die der neue ärztliche Leiter weiter pflegen und vertiefen will. So arbeitet RADIO-LOG in Hof neben den Organzentren und dem Endoprothetikzentrum am Sana- Klinkum Hof auch mit den Brustzentren Rodewisch und Marktredwitz, dem Prostatazentrum Marktredwitz sowie der Tumorkonferenz der Landkreiskliniken Hof und dem neuroonkologischen Tumorboard Plauen zusammen. Bernd Dittmann sagt: „Außerdem war mir die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen der bayerischen Krebsgesellschaft in Hof, Plauen und Marktredwitz von Anfang an ein großes Anliegen.“ Der intensivste Kontakt besteht zur Selbsthilfegruppe Frauenkrebs Hof Erika Mohr. Patientenvorträge und Ausstellung der Malgruppe, die zuletzt wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten, sollen in Zukunft wieder aufgenommen werden.


RADIO-LOG spendet ein Ultraschallgerät an die Rumänienhilfe in Wegscheid

WEGSCHEID/PASSAU. Ultraschallgeräte liefern Bilder der inneren Organe – für die Diagnostik sind diese in vielen Fällen entscheidend. Davon profitieren künftig noch mehr Patienten in Rumänien. Denn RADIO-LOG spendet ein Ultraschallgerät, das bisher gute Dienste in der Praxis für Kinderheilkunde im Passauer Schießstattweg geleistet hat, an die Rumänienhilfe Wegscheid. Dr. med. Stefan Braitinger, geschäftsführender Gesellschafter bei RADIO-LOG, erklärt: „An unseren Standorten setzen wir immer auf modernste Technik. Doch auch die ausgemusterten Geräte leisten noch ihren Dienst.“ Jetzt übergab er das Sonografie-Gerät an Herlinde Geißler. Die Vorsitzende des Vereins, freute sich über die Spende: „Das Gerät wird künftig in einer Praxis zur Diagnostik eingesetzt. Davon profitieren Menschen, die sich kaum eine medizinische Behandlung leisten können.“

Essen und Medikamente

Jeden Freitag veranstaltet die Rumänienhilfe, eine Initiative des Katholischen Deutschen Frauenbundes, einen Flohmarkt in der ehemaligen Schule von Wildenranna in Wegscheid. Der Erlös kommt diversen Hilfsprojekten in Rumänien zugute, so zum Beispiel dem Erhalt und Ausbau eines Behindertenzentrums, einer Seniorenbetreuung und einer Pflegestation. Außerdem finanziert die Rumänienhilfe tägliches Mittagessen für rund 500 Kinder in einer Schule. „Wir versorgen die Armen und Kranken vor Ort außerdem mit Medikamenten“, ergänzt Dr. med. Heinz-Peter Sedlmaier, ehemaliger Chefarzt am Krankenhaus Wegscheid.

Erst 2021 beschaffte RADIO-LOG ein neues Sonografie-Gerät für die Kinderarzt-Praxis am Schießstattweg in Passau. Die bisherige Technik war zwar in die Jahre gekommen, funktioniert aber noch einwandfrei. „Damit eignet sich dieses Gerät perfekt für eine Spende“, sagt Stefan Braitinger und freut sich, dass RADIO-LOG so noch etwas Gutes tun kann.


Eva Singer

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
(Ärztin in Anstellung)


Prof. Dr. med. Markus Völk

Arzt für Diagnostische Radiologie und Gesundheitsökonom (ebs)
MVZ Ärztliche Leitung (Arzt in Anstellung)


Dr. med. Michael Geier

Facharzt für Strahlentherapie
(Arzt in Anstellung)


Dr. med. univ. Nderim Juniku

Facharzt für Strahlentherapie
(Arzt in Anstellung)