RADIO-LOG – Ihr Ansprechpartner bei akuten Sportverletzungen

Fußball ist mit Abstand der beliebteste Sport in Deutschland. Egal ob beim Profi- oder Amateurfußball: Verletzungen beim Fußball passieren schnell und sind meist äußert schmerzhaft. Die exakte Diagnose ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. In unseren Radiologien kümmert sich unser hochqualifiziertes Team um Ihre Verletzung und können mit Hilfe unserer hochmodernen Gerätetechnologie schnell aussagekräftige Bilder vom Inneren Ihres Körpers erstellen. So kann schnell abgeklärt werden, ob es sich bei Verletzung beispielsweise um eine Meniskusverletzung handelt. Unser geschäftsführender Gesellschafter Dr. med. Stefan Braitinger ist Facharzt für radiologische Diagnostik und Neuroradiologie. Herr Dr. Braitinger gibt einen Einblick warum die richtige Diagnose wichtig ist und welche radiologische Untersuchung sich am besten für Sportverletzungen eignet.

Herr Dr. Braitinger, warum ist eine exakte Diagnose besonders wichtig für eine erfolgreiche Therapie?

Im Fall einer Sportverletzung kommt es darauf an, dass eine präzise Diagnose die Therapieentscheidung leitet. Insbesondere in der Kontaktsportart Fußball mit seinen enormen Dynamikpassagen ereignen sich leider immer wieder schwerwiegende Verletzungsmuster, die operativ behandelt werden müssen. Gerade hier ist die Planung der Eingriffsart auf Basis einer möglichst präzisen Diagnostik wesentlich. Das wichtigste Diagnoseinstrument in der Radiologie ist die MRT, die Röhre.

Mit der Wahl einer geeigneten Therapie und Wiederherstellung einer unbehinderten Funktion minimiert man die Spätfolgen, wie Fehlfunktion und Arthrosen.

Verletzungen passieren vor allem beim Fußball sehr schnell. Was sind die häufigsten Verletzungen bei Fußballspielern und welche bildgebenden Verfahren kommen hier zum Einsatz?

Das ist ein weites Feld aus Primärverletzungen und deren Spätfolgen. Akut stehen Kniegelenksverletzungen (Ein- oder Abrisse) am Kreuzbandapparat, den Seitenbändern und Menisken deutlich im Vordergrund. Oft sind es sogenannte komplexe Verletzungen, also Kombinationen aus Band- und Meniskusverletzungen. Nicht selten liegen auch äußerst schmerzhafte Knochenprellungen und sogar Verletzungen der Gelenkflächen vor. Dazu kommen die nicht seltenen Adduktorenverletzungen, die sogenannten Hamstring-Muskeln, die vor allem am Sitzbein ausreißen können. Auch komplexe Sprunggelenksverletzungen oder Verletzungen der Achilles-Sehne sind nicht selten. Auch hier hilft die Röhre das Verletzungsmuster genauer zu untersuchen. Verletzen kann man sich beim Kontaktsport  somit grundsätzlich an allen Körperparteien, was auch vorkommt. Beim Fußball spielen oftmals auch Kopfverletzungen eine Rolle und müssen besonders sorgfältig bewertet werden.

Fußballprofis trainieren täglich und haben mehrere Spiele pro Woche. Aber auch im Amateurfußball stehen mehrmals die Woche Trainingseinheiten und mindestens ein Spiel pro Woche auf der Tagesordnung. Erhöht eine starke körperliche Belastung das Verletzungsrisiko?

Hier muss man meiner Meinung nach in der gebotenen Kürze unterscheiden. Voraussetzung um leidlich verletzungssicher durch den Sport zu kommen, ist ein in Reflexen und Körper-Muskelstärke (aus-) trainierter, bewegungssicherer Körper. Beim Profifußball wird darauf auch sehr geachtet. Eine Rolle spielt dabei die Ausgewogenheit der Übungen im Trainingsprogramm.

Viele Fußballspieler erleiden mehrmals eine Sportverletzung. Ist eine erneute Verletzung langwieriger als eine Erstverletzung?

Wiederholte Sportverletzungen an der gleichen Stelle oder angrenzenden Elementen des Bewegungsapparates sind natürlich schädlich. Die Folgen sind zunehmende Funktionseinschränkungen und die Ausbildung früher Arthrosen. Auf die Lebenszeit und Alter gesehen werden dann unter Umständen weitere Operationen bis hin zu einem künstlichen Kniegelenk notwendig.

 

 

 


Vorsorgeuntersuchungen für Männer – Interview mit Dr. med. Friedrich Walther

Aus November wird Movember. Dieser wichtige Monat steht ganz im Zeichen der Gesundheitsvorsorge für Männer. Oftmals ist das Gesundheitsbewusstsein von vielen Männern nicht stark genug. Aus diesem Grund wurde der „Movember“ ins Leben gerufen, um auf die Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen, insbesondere für Prostata- und Hodenkrebs, aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund lassen sich viele Männer im November einen Oberlippenbart als Erkennungsmerkmal wachsen, um auf die weltweite Bewegung hinzuweisen.

In unserer Praxis für Allgemeinmedizin am RADIO-LOG MVZ Passau führt Dr. med. Friedrich Walther, Facharzt für Allgemeinmedizin, eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen für Männer durch. Dr. med. Walther gibt einen Einblick, welche Vorsorgeuntersuchungen wichtig sind und ab welchem Alter diese durchgeführt werden sollten.

Herr Dr. Walther, viele jungen Männer denken, dass Vorsorgeuntersuchungen erst ab dem mittleren Alter notwendig sind. Ab welchem Alter sollten Männer an ihre Vorsorgeuntersuchungen denken?

Man(n) kann bereits ab dem 18. Lebensjahr zur Vorsorge gehen. Auch jüngere Männer können beispielsweise an Herz-Kreislauf-Beschwerden erkranken. Mein Appell: Vorsorgeuntersuchungen frühzeitig wahrnehmen und bei Fragen oder Unsicherheiten jederzeit gerne nachfragen.

Welche Vorsorgeuntersuchungen sind für die Männergesundheit wichtig?

In unserer Praxis bieten wir zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen für Männern an. Hier kann man(n) grundsätzlich „aus dem Vollen schöpfen.“

Unter anderem führen wir Check-Ups zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes durch. Diese Untersuchung wird einmalig bereits ab 18 Jahren durchgeführt, ab 35 Jahren ist der Check-Up alle drei Jahre möglich. Zudem bieten wir Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs (ab 35 Jahren) sowie Krebserkrankungen der Prostata und des äußeren Genitals (ab 45 Jahren) an. Auch die Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen und Darmkrebs ab 50 bzw. 55 Jahren ist bei uns möglich. Hier kann wahlweise jährlich ein Test auf nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl (bei Männern ab 55 Jahren alle zwei Jahre) oder zwei Darmspiegelungen im Mindestabstand von 10 Jahren durchgeführt werden.

Auch zwischen den gesetzlich möglichen Vorsorgeuntersuchungen kümmern wir uns jederzeit um akut auftretende Beschwerden und klären diese weiter ab. Zudem empfehle ich das PSA-Screening für Prostatakrebs. Die häufigste diagnostizierte Krebserkrankung bei Männern ist Prostatakrebs. Mit dem PSA-Test ist eine Früherkennung von Prostatakrebs möglich. Hierbei handelt es sich allerdings um eine iGeL-Leistung. Die Kosten betragen ca. 30 Euro.

Das sind viele Möglichkeiten, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Wie oft sollten Männer zur Vorsorgeuntersuchung gehen?

Vielleicht ein kurzer Hinweis vorab. Vorsorgeuntersuchungen verhindern keine Krebserkrankungen oder andere Erkrankungen. Sie dienen dazu, Entwicklungen im Körper zu erkennen, die zu einer Erkrankung führen könnten. Nur so kann entsprechend entgegengesteuert werden. Aus diesem Grund sollten Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen und regelmäßig durchgeführt werden. So sollten Patienten die gesetzlich vorgegebenen Zeiträume mindestens nutzen und darüber hinaus bei akuten Beschwerden, wie beispielsweise Veränderungen beim Wasserlassen oder wachsenden Muttermalen, unverzüglich ein Termin vereinbaren. Sprechen Sie uns gerne bei Ihrem nächsten Termin an, welche Vorsorgeuntersuchungen bei Ihnen durchgeführt werden sollen. Manche Untersuchungen sollten jährlich durchgeführt werden, andere Tests finden in einem bestimmten Jahresturnus statt. Das hängt vom Alter und Krankengeschichte des Patienten ab.

Warum ist vor allem die Allgemeinmedizin ein guter Ansprechpartner für die Männergesundheit?

Letztlich kann man(n) sowohl beim Facharzt als auch beim Hausarzt Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen. Doch bei Fachärzten muss der Patient oftmals mit langen Wartezeiten rechnen. Zudem betrachten wir den Patienten ganzheitlich und begleiten unsere Patienten auf ihren gesamten Lebens- und Erkrankungsweg. Meist werden die Vorsorgeuntersuchungen vom Hausarzt durchgeführt und bei speziellen Fragestellungen wird der Patient anschließend zum Fachkollegen zur weiteren Abklärung überweisen.


RADIO-LOG setzt auf erneuerbare Energien – Interview mit Thomas Schwankl

Die derzeitige Energiekrise stellt nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen vor große Herausforderungen. Der Strompreis steigt derzeit exponentiell in die Höhe und auf viele Firmen kommen enorme Kostensteigerungen zu. Doch RADIO-LOG beschäftigt sich nicht erst seit kurzem mit der Erzeugung und Einsparung von Energie. Bereits 2006 investierte RADIO-LOG in die Errichtung einer Photovoltaikanlage in Passau am Schießstattweg 60, um umweltfreundlichen Solarstrom selbst zu erzeugen und somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Thomas Schwankl, Mitarbeiter in der technischen Qualitätssicherung bei RADIO-LOG, kümmert sich hauptverantwortlich um die Wartung und Errichtung der PV-Analgen. Er gibt einen Einblick, wie viel Strom durch die unternehmenseigenen Photovoltaikanlagen erzeugt werden kann und welche weiteren Maßnahmen zur Energieeinsparung angestrebt werden.

Herr Schwankl, an welchen RADIO-LOG Standorten wurde bereits eine Photovoltaikanlage errichtet?
Zum jetzigen Zeitpunkt sind nur am Schießstattweg 60 und 60a PV-Anlagen installiert. Die erste Anlage wurde bereits 2006 am Schießstattweg 60 errichtet. Diese hat eine Leistung von 57 kWp (Kilowatt-Peak, kurz kWp). Dieses Maß gibt an, welche Leistung in Kilowatt eine Photovoltaikanlage unter Laborbedingungen erbringen kann. Nach dem Erwerb des Nebengebäudes 60a im Jahr 2015 wurde auch die dort bestehende PV-Anlage mit 18 kWp Anlagenleistung übernommen.

Müssen die Photovoltaikanlagen am Schießstattweg auch regelmäßig gewartet werden?
Ich kontrolliere die Anlagen mindestens einmal wöchentlich. Unsere PV-Anlagen haben eine Anlagenüberwachung und ich kann diese sowohl vor Ort als auch zuhause stets überprüfen. So kann ich ortsunabhängig prüfen, ob die Anlagen einwandfrei funktionieren. Zudem werden die Anlagen alle zwei bis drei Jahre gereinigt.

Wie viel Prozent der Gesamtenergie können durch die PV-Anlagen am Schießstattweg abgedeckt werden?
Aktuell können durch die beiden PV-Anlagen circa 8,5% des Strombezugs am Schießstattweg 60 abgedeckt werden.

Das ist bereits ein guter Anfang. Sollen die PV-Anlagen noch erweitert werden, um diese Zahl noch zu erhöhen?
RADIO-LOG möchte künftig immer mehr auf erneuerbare Energien setzen. Deshalb erweitern wir 2023 die PV-Anlage am Schießstattweg 60a um zusätzliche 27 kWp. Darüber hinaus möchten wir auch an anderen RADIO-LOG Standorten PV-Anlagen errichten. Derzeit sind wir bei drei Standorten mit den Gebäudeeigentümern im Gespräch. Hier wird aktuell eruiert, ob hier PV-Anlagen errichtet werden dürfen und ob die Dächer auch dafür geeignet sind.

Welche weiteren Maßnahmen plant RADIO-LOG in Bezug auf erneuerbare Energien?

Wir möchten natürlich die Steigerung der Stromproduktion durch eigene PV-Anlagen an allen RADIO-LOG Standorten ermöglichen. Zudem beschäftigt sich eine eigene Energie-Taskforce mit dem Thema Erzeugung und Einsparung von Energie. Wir möchten einen wichtigen Beitrag zum Thema Klimaschutz leisten und nehmen das Thema bei RADIO-LOG sehr ernst.


Eine Investition in die Zukunft: RADIO-LOG investiert über drei Millionen Euro am MVZ im Passauer Klinikum

PASSAU. Das medizinische Versorgungsunternehmen RADIO-LOG stärkt das RADIO-LOG MVZ am Klinikum Passau mit zwei neuen High-Tech-Geräten. Sowohl der Linearbeschleuniger als auch der abteilungseigene Röntgen-Computertomograph wurden in der Strahlentherapie am Passauer Klinikum erneuert. „Mit diesen Neuanschaffungen setzten wir unser Versprechen weiter um, die onkologische Versorgung auch künftig auf höchstem Niveau zu sichern“, so Dr. med. Stefan Braitinger, geschäftsführender Gesellschafter von RADIO-LOG im Rahmen der Einweihungsfeier am Passauer Klinikum. Insgesamt 3,75 Millionen Euro wurden in die beiden medizinischen Großgeräte investiert.

Grußworte bei der Einweihung sprachen auch Armin Dickl, 3. Bürgermeister der Stadt Passau, und der stellvertretende Landrat Hans Koller. „Die Zusammenarbeit des Klinikums Passau mit RADIO-LOG ist ein Erfolgsmodell. Die Menschen in unserer Region können sich glücklich schätzen, so eine tolle medizinische Versorgung hier am Standort in Passau zu haben“, so Armin Dickl. Hans Koller zeigte sich ebenfalls beeindruckt und freute sich über die Neuinvestitionen in der Strahlentherapie am Klinikum Passau. Auch der göttliche Beistand durfte bei der Einweihungsfeier der High-Tech-Geräte nicht fehlen. Klinikums-Seelsorger Domvikar Josef Gerl, Klinikums-Seelsorgerin Barbara Stadlberger und der stv. evangelische Dekan Dieter Martin segneten die beiden neuen Geräte.

Mehr diagnostische Möglichkeiten bei minimierten Strahleneinsatz

Der neue Linearbeschleuniger ermöglicht eine besonders schonende Patientenbehandlung, da mit diesem High-Tech-Gerät die hochenergetischen Strahlen auf bösartige Tumore, aber auch auf gutartig erkrankte Körperbereiche sehr genau ausgerichtet werden können. Dabei werden zum einen die Begleiterscheinungen für die Patientinnen und Patienten minimiert und gleichzeitig verkürzt sich die Behandlungsdauer je Sitzung. Durch die leichte Handhabung verkürzt sich nicht nur die Behandlungszeit, sondern auch die Wartezeiten für Patienten werden dadurch minimiert und es können mehr Patientinnen und Patienten behandelt werden. Der neue Linearbeschleuniger ermöglicht zudem das sogenannte Atem-Gating. Beim Atem-Gating wird die natürliche Atembewegung als vierte Dimension mit einbezogen, die Bestrahlung erfolgt dann ausschließlich in einer ganz genau definierten Position des Brustkorbes. Dies ist vor allem für Patienten mit einem Lungen- und Brustkarzinom von Vorteil, da dadurch Herz und Umgebung geschont werden.

Neben dem Linearbeschleuniger wurde auch der abteilungseigene Computertomograph am Klinikum Passau erneuert. Mit dem neuen CT können die für die Bestrahlung notwendigen Planungsuntersuchungen schneller durchgeführt werden, sodass sich die Wartezeiten für die Patienten verringern und die Versorgung, insbesondere im Bereich der Körperstereotaxie (das sind hochpräzise Bestrahlungen, z.B. in der Lunge oder Leber) weiter ausgebaut werden kann.

Künftig sollen weitere Investitionen in neue High-Tech-Geräte an allen RADIO-LOG Standorten durchführt werden, um die wohnartnahe medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten stets auch höchstem Niveau zu gewährleisten.


Desislava Hristova

Fachärztin für Radiologie
(Ärztin in Anstellung)


Passauer RockGALA: Leidenschaft – die hilft

Bei der RockGALA am 26.11.2022 heißt es feiern für den guten Zweck. An diesem Samstagabend findet ab 19 Uhr ein Benefizkonzert in der Galerie der Dreiländerhalle Passau statt. Dieses besondere Event wird von dem neu gegründeten Verein ROCK HILFT e.V. initiiert. Dieser Verein spielt über Musikveranstaltungen Geld für Bedürftige in der Region ein. ROCK HILFT wurde federführend von unserem Gründer und Geschäftsführer Dr. med. Stefan Braitinger gegründet. Der Vorstand des Vereins besteht zudem aus Gerd Jakobi, Manuela Mayer, Klaus Würfl, Claudia Saller und Stefan Dorner.

Bands

Bei der Premiere der RockGALA steht Dr. Braitinger selbst mit seiner Band Banksters – Ulmer Palastrock und der Passauer Kult-Kombo New Sway & Friends auf der Bühne der Galerie in der Dreiländerhalle Passau.

Banksters – Ulmer Palastrock

Handgemachter Palastrock von und mit Dr. Stefan Braitinger aus Ulm. The Banksters sind eine Zwei-Generationen-Band. Musikalisch abseits des Mainstreams unterwegs, begeistern sie mit deutschen Texten und eingängiger Melodie: von fröhlich, zynisch, hoffnungsvoll, böse, sanft bis zornig The Banksters sind real life.

New Sway & Friends

Sie sind Kult in und um Passau: Die Coverband New Sway & Friends rockt seit Jahrzehnten bei Auftritten wie Donau in Flammen ins Vilshofen oder dem Ilzer Haferlfest. Das Motto der Combo um den „ewigen“ Erst Brenner an den Drums: Just for fun! Sie spielen relativ selten, aber wenn: Dann richtig! Ihr Programm: Anhören. Abtanzen

Der gesamte Erlös der Veranstaltung wird an den Kinderschutzbund Passau und an verschiedene Tafeln in der Region gespendet.

Weitere Informationen und sowie den Ticketverkauf finden Sie unter: https://rockgala-passau.de/

 


Dr. med. Ulrike Spangenberg

Fachärztin für Strahlentherapie
(Ärztin in Anstellung)


MRT-Termine bei RADIO-LOG – Interview mit Frau Franziska Koller

Die Kernspin-Tomographie, besser bekannt als Magnet-Resonanz-Tomographie (kurz MRT), ist eine radiologische Untersuchung zur hochauflösenden Darstellung von verschiedenen Körpergeweben, Organen sowie Teilen des Bewegungsapparates mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Ein MRT liefert sehr genaue und differenzierte Darstellungen des Körperinneren: von Weichteilen und Organen bis hin zu Blutgefäßen und Tumoren. Das MRT ist somit ein sehr wichtiges Behandlungsangebot für viele unserer Patientinnen und Patienten. Die Nachfrage nach der Durchführung dieser radiologischen Untersuchung ist dementsprechend hoch und stellt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren medizinischen Versorgungszentren derzeit vor große Herausforderungen. In unserer Telefonzentrale in der Radiologie am RADIO-LOG MVZ Passau werden täglich für die Standorte Passau, Vilshofen und Rotthalmünster rund 130 ambulante MRT-Termine vermittelt und auch von unserem Fachpersonal durchgeführt. Aufgrund der laufenden Pandemie und krankheitsbedingter Ausfälle sind wir bei der Vermittlung von Untersuchungsterminen deutlich eingeschränkt. Trotz hoher Auslastung kommt es derzeit häufig zu Terminverzögerungen, da viele Patienten in mehreren Praxen Termine vereinbaren und anschließend vergessen, die nicht benötigten Termine wieder abzusagen. Die Termine können nicht mehr neu vergeben werden und es kommt somit zu enormen Störungen des Arbeitsablaufes.

Franziska Koller, Teamverantwortliche für die Diagnostik an unserem RADIO-LOG MVZ am Schießstattweg in Passau, ist zusammen mit ihrem Team besonders von dieser Problematik betroffen. Frau Koller gibt einen Einblick, wie ein MRT bei RADIO-LOG abläuft und wie sich die Nicht-Absagen von MRT-Terminen auf ihren Arbeitsalltag auswirken.

Frau Koller, viele Patienten haben vor ihrem ersten MRT-Termin etwas Angst und wissen nicht, was genau auf sie zukommt. Können Sie bitte kurz erklären, wie genau ein MRT bei RADIO-LOG abläuft?

Als erstes wird der Patient an unserer Anmeldung aufgenommen. Anschließend überreichen wir ihm einen Aufklärungsbogen und verschiedene Dokumente, die der Patient im Anschluss wahrheitsgemäß ausfüllen muss. Danach wird der Patient gebeten, in einem der Wartezimmer Platz zu nehmen. Sobald das MRT-Gerät bereit ist, holt eine Kollegin den Patienten ab und begleitet ihn zur Umkleidekabine. Hier wird dann nochmal der grobe Ablauf erklärt und der Patient wird darauf hingewiesen, dass er bitte alle metallischen Gegenstände (z.B. Körperschmuck, Brille, BH, …) ablegen muss, da der ganze Behandlungsraum magnetisch ist. Anschließend führt einer unserer Mitarbeiter das Anamnesegespräch durch. Es soll dadurch geklärt werden, welche Beschwerden der Patient hat und woher die Schmerzen stammen. Diese Angaben werden dann auch in der Karteikarte vermerkt. Falls der Patient ein Kontrastmittel oder ein Beruhigungsmittel verabreicht bekommt, kommt noch einer unserer Ärzte vorbei und injiziert das Mittel. Danach wird der Patient in die richtige Position gelagert und anschließend das MRT durchgeführt. Insgesamt dauert ein MRT somit circa 15 bis 30 Minuten. Uns ist es sehr wichtig, dass sich der Patient bei uns wohl fühlt und wir stehen ihm bei Fragen oder Unsicherheiten während der gesamten Untersuchung jederzeit zur Seite.

Welche Dokumente muss der Patient zur Behandlung mitnehmen?

 Der Patient muss einen Überweisungsschein zur Untersuchung mitbringen, damit wir genau wissen, warum der Patient bei uns ist. Die Versichertenkarte ist natürlich auch sehr wichtig. Falls es Voraufnahmen oder einen Vorbefund gibt, kann der Patient diese gerne zur Untersuchung mitbringen. Dann können wir anhand dieser Aufnahmen einen Vergleichsbefund erstellen. Manche Patienten haben auch ein Fremdkörperimplantat. Diese müssen ihren Implantatausweis zur Untersuchung mitbringen. Zahnimplantate zählen im Übrigen nicht dazu.

Das ist gut zu wissen. Wie viele MRT-Termine werden bei Ihnen am Schießstattweg durchschnittlich an einem Tag durchgeführt?

Wir haben in unserer Radiologie am Schießstattweg insgesamt 3 MRT-Geräte. Pro Gerät werden rund 30 Untersuchungen pro Tag durchgeführt. Sprich wir machen pro Tag circa 90 MRT-Untersuchungen. Die Durchführung erfolgt dabei im Viertelstundentakt.

Das ist eine Menge. Da ist es natürlich wichtig, dass die Organisation dahinter reibungslos abläuft und die Patienten rechtzeitig zum Termin erscheinen. Kommt es auch öfter vor, dass Patienten nicht zum Termin erscheinen?

Leider passiert sowas in letzter Zeit immer häufiger. Im Durchschnitt kann man sagen, dass sechs bis acht Patienten pro Tag nicht zum Termin erscheinen und vergessen, ihre Termine abzusagen. Sprich wir müssen versuchen, bis zu acht Termine pro Tag kurzfristig zu vergeben. Das ist leider nicht immer einfach.

Das ist natürlich sehr ärgerlich. Muss der Patient mit irgendwelchen Konsequenzen rechnen, wenn er vergisst, seinen Termin abzusagen?

Wenn der Patient einen Termin bei uns nicht wahrnimmt und vergisst abzusagen, dann wird dies in seiner Patientenakte vermerkt. Wenn er dreimal vergisst den Termin abzusagen, dann können wir ihm künftig leider keine Termine mehr anbieten. Wir weisen die Patienten bei der Vergabe der Termine auch immer darauf hin, dass nicht benötigte Termine bitte immer abgesagt werden müssen.

 Wie sehr beeinträchtigt Sie die Nicht-Absage von Patienten?

Für uns sind diese Nicht-Absagen sehr ärgerlich. Wir müssen dann sehr schnell reagieren und versuchen den Termin kurzfristig an einen anderen Patienten zu vergeben. Wir rufen dann Patienten auf unserer Warteliste an, die in der näheren Umgebung arbeiten oder innerhalb von 15 Minuten bei uns in der Praxis sein können. Leider funktioniert die kurzfristige Terminvergabe nicht immer. Dann kommt es zum Stillstand des Gerätes und das ist natürlich mit hohen Kosten verbunden. Für uns sind die Nicht-Absagen daher leider ein großer Mehraufwand. Wir sind derzeit auch von krankheitsbedingten Ausfällen betroffen und sind deshalb auch oft unterbesetzt. Diese Nicht-Absagen und die damit verbundene zusätzliche telefonische Nachfrage stellen uns derzeit vor große Herausforderungen. Wir bitten deshalb alle Patientinnen und Patienten, ihre nicht benötigten Termine rechtzeitig telefonisch oder per E-Mail abzusagen. Nur so können wir einen reibungslosen Ablauf garantieren und die Wartezeit auf MRT-Untersuchungen deutlich verkürzen.


RADIO-LOG – Kooperationspartner beim Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin Passau

Die Weiter- und Ausbildung von jungen Ärztinnen und Ärzten liegt RADIO-LOG besonders am Herzen. Nur so kann die optimale Behandlung unserer Patienten stets gewährleistet werden. Die Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin gestaltet sich allerdings oft schwierig, da man hier die erforderlichen Weiterbildungen in Kliniken oder Praxen häufig selbst organisieren muss.

Aus diesem Grund sind wir ab sofort neuer Kooperationspartner beim Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin Passau. Dank dieses Verbundes wird die Weiterbildung deutlich vereinfacht und durch die Kooperation mit dem Klinikum Passau und anderen Praxen aus der Region eine individuelle Rotation in verschiedenen medizinischen Einrichtungen und Bereichen ermöglicht. Die angehenden Fachärzte können so ihre komplette Ausbildung in Passau, mit individuell abgestimmter Rotation und gewünschten Abschnitten absolvieren.

Das RADIO-LOG MVZ Passau Neustift

Seit kurzem unterstützt das RADIO-LOG MVZ Passau Neustift den Weiterbildungsverbund als neuer Kooperationspartner. Unsere Praxis bietet das gesamte Spektrum der hausärztlichen Versorgung für die ganze Familie an. Wir begleiten unsere Patienten auf Ihrem gesamten Lebensweg mit jahrelanger Erfahrung und modernen medizinischen Verfahren.


RADIO-LOG erneuert Linearbeschleuniger am Klinikum Passau

Eine Investition in die Zukunft: Die Strahlentherapie von RADIO-LOG am Passauer Klinikum hat nun auch den zweiten Linearbeschleuniger durch ein neues Bestrahlungsgerät ersetzt. Damit verfügt die Strahlentherapie am Klinikum Passau wieder über zwei gleichwertige High-Tech-Geräte, die eine besonders schonende Patientenbehandlung ermöglichen. Durch eine sehr präzise Bestrahlungstechnik werden zum einem die Begleiterscheinungen für die Patientinnen und Patienten minimiert und gleichzeitig verkürzt sich die Behandlungsdauer je Sitzung. Beide Geräte verfügen schon wie bisher über das sogenannte Atem-Gating. Dabei wird die natürliche Atembewegung als vierte Dimension mit einbezogen, die Bestrahlung erfolgt dann ausschließlich in einer ganz genau definierten Position des Brustkorbes. Das ist vor allem für Patienten mit einem Lungen- und Brustkarzinom von Vorteil, da dadurch Herz und Umgebung besser geschont werden können.

Neben dem Linearbeschleuniger wurde auch der abteilungseigene Computertomograph am Klinikum Passau erneuert. Damit können die für die Bestrahlung notwendigen Planungsuntersuchungen schneller durchgeführt werden, sodass sich die Wartezeiten für die Patienten verringern und die Versorgung, insbesondere im Bereich der Körperstereotaxie (das sind hochpräzise Bestrahlungen, z.B. in der Lunge oder Leber) weiter ausgebaut werden kann.

Somit können die Patientinnen und Patienten am RADIO-LOG MVZ am Passauer Klinikum bald von zwei neuen medizintechnischen Großgeräten profitieren.