Strahlentherapie im MVZ Schießstattweg

RADIO-LOG Standorte und Fachrichtungen

Es gibt Hoffnung für alle, die unter chronischen Schmerzen leiden:

Schmerzbehandlung durch Strahlentherapie.

Die Ausgangslage.

Sehr oft leiden viele Menschen an chronischen Gelenk- oder Weichteilerkrankungen. Medikamente führen oft nur zu einer kurzfristigen Besserung. Physiotherapeutische Maßnahmen sind hilfreich aber nicht langfristig. Eine langfristige Schmerzlinderung kann man mit einer niedrig dosierten Bestrahlung durch Aktivierung von Selbstheilungskräften erreichen.

Schmerztherapie bei RADIO-LOG

Besserung der Beschwerden durch Strahlentherapie.

Strahlen haben eine entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaft, wodurch ein deutliches Nachlassen von Gelenkbeschwerden, Sehnen- oder Schleimbeutelentzündungen usw. in den bestrahlten Gebieten bewirkt wird. Dieser Effekt kann bei einer Strahlentherapie bereits durch sehr geringe Bestrahlungsdosen erzielt werden. Daher wird die Strahlentherapie heutzutage zunehmend auch außerhalb der Tumorbehandlung eingesetzt: Patienten mit chronischen Schmerzen bei Gelenk und Weichteilerkrankungen profitieren nun auch von einer Strahlentherapie, die in sehr niedriger Dosierung und unter ganz anderen Voraussetzungen als in der Krebsbehandlung verabreicht wird.

Laut S2-Leitlinien der deutschen Arbeitsgruppe für Strahlentherapie der chronischen Gelenk- & Weichteilerkrankungen (DEGRO) zeigten sich sehr hohe und zufriedenstellende Effekte.

Das durch die Bestrahlung verursachte Lebenszeit-Krebsrisiko ist sehr gering. Weitere Infos finden Sie auf der Internetplattform der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie e.V. – DEGRO)

Je früher, desto besser.

Die Erfolgsaussichten einer Schmerzbehandlung durch Strahlentherapie sind besonders groß, wenn die Behandlung möglichst früh einsetzt. Dann sind noch keine oder nur geringe chronische Veränderungen vorhanden. Bei Vorliegen ausgeprägter chronischer Schäden wie z.B. Verknöcherungen oder Deformationen ist die Aussicht auf Beschwerdelinderung nicht mehr optimal. Dennoch sind auch hier oft durch die weiter bestehenden Entzündungsvorgänge deutliche Besserungen zu erreichen. Bevor es zu belastenden Maßnahmen wie z.B. operativen Eingriffen kommt, kann fast immer ein Behandlungsversuch mit einer Schmerzbehandlung durch Strahlentherapie unternommen werden. Sollte der gewünschte Erfolg nicht eintreten, so kann eine Operation jederzeit ohne erhöhtes Risiko durchgeführt werden.

Strahlentherapie bei gutartigen Erkrankungen.

Gutartige Krankheitsbilder gehen vielleicht weniger mit Schmerzen, dafür aber mit sonstigen Beeinträchtigungen einher. Dazu gehören z.B.:

  • krankhafte Vermehrungen des Bindegewebes (Fibrosen)
  • Narbenbildungen (Keloide)
  • Krankhafte Verkalkungen (z.B. nach Gelenkersatz)
  • Erkrankungen der Augenhöhlen (Endokrine Orbitopathie)
Ablauf der Strahlentherapie RADIO-LOG

Diese Art der Schmerzbehandlung durch Strahlentherapie ist eine Kassenleistung.

Die Kosten einer Schmerzbehandlung durch Strahlentherapie werden durch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Im Normalfall erhält der Patient eine Überweisung von seinem Hausarzt, seinem Orthopäden oder einem anderen betreuenden Arzt.

Noch Fragen? Wir antworten gerne.

Wenn Sie sich näher für diese Therapien interessieren, dann sprechen Sie uns bitte an. Ein Telefonanruf, eine E-Mail, auch ein Fax genügen und wir nehmen Kontakt auf. Gerne erläutern wir auch Ihrem behandelnden Arzt das Prinzip und die Bedingungen der Therapie. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen.

Vor der Behandlung:

Nach einem Vorgespräch und der Vermessung der betreffenden Körperregion durch eine Computertomographie, wird die korrekten Strahlendosis berechnet, die genau auf die schmerzhafte Stelle eingegrenzt und gezielt verabreicht wird.

Während der Behandlung:

Die Behandlung erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von 2-3 Wochen. In dieser Zeit finden sechs bis zehn Bestrahlungssitzungen statt, bei denen die betroffenen Gelenke und Regionen des Körpers für wenige Sekunden mit niedrig dosierten Strahlen behandelt werden. Oft ist nach Beendigung dieser Bestrahlungsserie schon eine wesentliche Besserung erreicht. Sollten noch Restbeschwerden bestehen, sollte die Therapie nach sechs Wochen ergänzend noch einmal durchgeführt werden.

Die Wirkungsweise einer Schmerzbehandlung durch Strahlentherapie:

Schmerztherapie bei RADIO-LOG
Bei einer Gelenk- oder Weichteilerkrankung werden Schmerzen fast immer durch Entzündungszellen mitverursacht, die entzündungsvermittelnde Botenstoffe ausschütten. Die Schmerzbehandlung durch Strahlentherapie bewirkt eine Abnahme dieser Botenstoffe und somit auch der Schmerzen. In den ersten Tagen einer Schmerzbehandlung durch Strahlentherapie kommt es manchmal kurzfristig zu einer leichten Schmerzzunahme, die als positives Zeichen zu werten ist: Der Körper „reagiert“.

Die komplette Schmerzlinderung tritt frühestens gegen Ende der Behandlungsserie ein, oft sogar auch erst nach zwei oder drei Wochen. In vielen Fällen kommt es durch die Bestrahlung zu einer Besserung der Schmerzen und der Beweglichkeit und oft verschwinden die Beschwerden sogar ganz.

Studien beweisen die Wirkung:

Behandelbare Krankheitsbilder sind z.B.:

  • Degenerative und entzündliche Veränderungen der Schulterweichteile, Arthrose des Schultergelenks (Periarthritis humeroscapularis)
  • Tennisellbogen, Golferellenbogen
  • Arthrose der Fingergelenke, Rhizarthrose (Arthrose des Daumensattelgelenkes)
  • Fersensporn
  • Knie-, Hüftgelenksarthrose
  • Schleimbeutelentzündungen (Bursitiden)

Patienten mit diesen Erkrankungen berichten nach einer Schmerz-Bestrahlung in 50-90% der Fälle über einen Rückgang der Beschwerden.

Bestehen Nebenwirkungen und Risiken durch die Strahlen?

Die Strahlen, die bei dieser Art der Schmerzbehandlung eingesetzt werden, sind von der Intensität her mit der Strahlentherapie in der Krebsbehandlung nicht zu vergleichen. Die niedrig dosierte Schmerz-Bestrahlung verursacht keine Hautrötungen, kein Unwohlsein oder sonstige akute Nebenwirkungen. Diese Bestrahlung wird sehr gut vertragen und ist völlig schmerzfrei.

Bei der Schmerzbehandlung werden das Strahlenfeld und die Strahlendosis möglichst klein gehalten. Es wird darauf geachtet, dass sich die Strahlen nicht auf innere Organe ausdehnen. Dadurch besteht allenfalls ein theoretisches Risiko für die Entstehung krankhafter Zellveränderungen: Das Strahlenrisiko durch eine Schmerz-Therapie ist so minimal, dass es nicht genau beziffert werden kann. Es entspricht in etwa der „Gefahr“ eines Überseeflugs, einer ausgedehnten Bergwanderung oder der Autofahrt zu Ihnen nach Hause.

Schmerztherapie bei RADIO-LOG

Medizinisches Versorgungszentrum am Standort Schießstattweg 60 in Passau
RADIO-LOG Passau | Fachbereiche: Radiologie, Kinder- und Jugendmedizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Allgemeinmedizin, Strahlentherapie | Ärztliche Leitung: Dr. med. Ulrich Krause
Tel.: 0851 / 50198 0 | Schießstattweg 60 | 94032 Passau | strahlentherapie-passau@radio-log.de