Strahlentherapie in Deggendorf

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Wirkungen/Nebenwirkungen der Strahlentherapie.

Allgemeine Reaktionen nach der Bestrahlung:

1/2 bis 2 Stunden nach der Behandlung kann es bei empfindlichen Personen zu Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Unwohlsein kommen. Hautreizungen an den bestrahlten Stellen können auftreten. In seltenen Fällen kann es zu einer nässenden Reaktion bzw. einem Wundsein kommen. Durch besondere Hautpflege können diese Reaktionen gering gehalten oder ganz vermieden werden (Mehr dazu unter Verhaltensmaßregeln).

Als Spätfolge kann es in seltenen Fällen zu einer Vernarbung und damit zu einer Verhärtung des Unterhautgewebes kommen. Dies kann zu Wundheilungsstörungen bei späteren Operationen und Verletzungen im Bestrahlungsgebiet führen. Bei Bestrahlung größerer Skelettanteile kann es, insbesondere in Kombination mit einer Chemotherapie, zur Beeinträchtigung der Knochenmarkfunktion und daraus folgenden Blutbildveränderungen kommen.

Nebenwirkungen bei der Röntgenuntersuchung RADIO-LOG

Mögliche Nebenwirkungen der Strahlentherapie:

Neben den allgemeinen Reaktionen können bei Bestrahlungen in bestimmten Gebieten folgende Nebenwirkungen auftreten.

  • Bei Bestrahlung des Kopfes: Haarausfall, nässenden Hautreaktionen im Gehörgang und Ohrmuschel, Linsentrübung (grauer Star), Beeinträchtigung der gesunden Gehirnzellen
  • Bei Bestrahlungen im Bereich des Mundes, Kiefers oder Halses: Geschmacksveränderungen, Heiserkeit, Mundtrockenheit (Reaktionen können ganz oder teilweise zurückbleiben), Schmerzen beim Schlucken, Zähne können brüchig werden, Bewegungseinschränkung des Halses oder des Kiefergelenkes, Absterben von Knochengewebe (Nekrose), Beeinträchtigung der Hormonproduktion der Schilddrüse
  • Bei Bestrahlungen der Lunge: Bindegewebsvermehrung (Narbenbildung), Hustenreiz, Einschränkung der Lungenfunktion, Lungenentzündung
  • Bei Bestrahlungen der Lymphknoten hinter dem Brustbein: Bronchitis (Husten), Kratzen, Brennen und Kloßgefühl im Hals, Schluckbeschwerden, Herzrhythmusstörungen
  • Bei Bestrahlungen der Achselhöhle: Hautreaktionen mit Wundsein, Lymphstau im Arm
  • Bei Bestrahlung der Brust nach brusterhaltender Operation: Reizung der Brustdrüse, Wachstum und Druckempfindlichkeit der Brust, narbige Schrumpfung, begrenztes Absterben des Knochengewebes (Nekrose) im Bereich der Rippen, Vernarbung eines schmalen Lungensaum
    Neben den allgemeinen Reaktionen können bei Bestrahlungen in bestimmten Gebieten folgende Nebenwirkungen auftreten.
  • Bei Bestrahlungen des Bauches: Reizungen der Darmschleimhaut mit Durchfällen, Blähungen und Schmerzen, Übelkeit, Brechreiz, Verdauungsstörungen mit Blähungen, Völlegefühl, Durchfall, Verklebungen und Verengungen von Darmschlingen, Fistelbildungen (Entstehung von Verbindungen des Enddarms zur Scheide oder zur Harnblase), Reizung der Harnblase, vorübergehendes Brennen und häufiges Wasserlassen, Vernarbung der Harnleiter, Nierenschrumpfungen mit Funktionsverlust, Ausfall der Keimdrüsen (Eierstöcke bzw. Hoden) bis hin zur Unfruchtbarkeit, sexueller Lustlosigkeit und Wechseljahrbeschwerden.

Gegebenenfalls müssen wir bei Auftreten von stärkeren Beschwerden Ihre Bestrahlung für einige Tage unterbrechen. Oftmals stehen aber wirksame Medikamente zur Verminderung oder Vorbeugung der Nebenwirkungen zur Vefügung, die Ihnen der betreuende Arzt verordnen wird.

Beim Auftreten einer Lungenentzündung, Herzrythmusstörungen oder anderen schwerwiegenden Erkrankungen melden Sie sich bitte umgehend beim Arzt.

Medizinisches Versorgungszentrum Perlasberger Straße 39 a Deggendorf
RADIO-LOG Deggendorf Fachrichtung: Strahlentherapie | Ärztliche Leitung: Dr. med. Ellen Kiesling | Perlasberger Straße 39 a 94469 Deggendorf | Tel.: 0991-250331 30 | strahlentherapie-deggendorf@radio-log.de