RADIO-LOG investiert – Computertomograph aus Japan eingetroffen

RADIO-LOG Standorte und Fachrichtungen

STRAUBING. Hochmodern und weit gereist ist der neue Computertomograph (CT), der am vergangenen Montag (5. November) im Theresientor eingetroffen ist.

Dort betreibt das medizinische Versorgungsunternehmen RADIO-LOG eine diagnostische Praxis im MVZ Stadtgraben 1 und unterstützt mit radiologischen Leistungen Ärzte aus der Region. Das medizinische Hightech-Gerät ist ein echtes Produkt der Globalisierung: US-amerikanischer Hersteller, Fertigung in Japan, Einsatz in Deutschland. Rund 2,5 Tonnen schwer, traf es mit einem Spezialtransport in Straubing ein; geschützt vor Kälte und Feuchtigkeit durch eine Spezialfolie. Rund eine halbe Million investiert RADIO-LOG in das neue Gerät, seine Einbindung in die IT-Infrastruktur des Unternehmens und die Vorbereitung der Räume. Da diese im ersten Stock des Gebäudes liegen, war die Einbringung des neuen CTs eine logistische Meisterleistung, die ein Spezialunternehmen von der Schmidlgasse her erbrachte: Ein Schwerlastkran hob das Hightechgerät zunächst auf ein Gerüst, im Anschluss wurde es über die geöffnete Fassade ins Gebäude geschoben. Etliche Passanten verfolgten diesen Drahtseilakt aus sicherer Entfernung. Doch damit nicht genug: Bei RADIO-LOG wurden die Geräte getauscht, das bisher genutzte CT musste also unmittelbar zuvor auf gleichem Wege das Haus durch die Fassadenöffnung verlassen. Auch hier war große Sorgfalt wichtig, denn das rund zehn Jahre alte Gerät soll im Ausland noch einige Jahre gute Dienste in der Diagnostik leisten.

 

In Straubing freut sich nun ein 16-köpfiges Team um Professor Dr. Markus Völk auf die Arbeit mit dem neuen CT. Denn es ist eines der modernsten, die es auf dem Markt gibt. Es arbeitet deutlich schneller als sein Vorgänger, liefert noch präzisere Bilder und benötigt dafür deutlich geringere Strahlendosen. Zum besseren Komfort für Patienten trägt zudem ein großzügiger Röhrendurchmesser bei.

 

Vorbereitungen für den Echtbetrieb

In diesen Tagen arbeiten nun viele Hände daran, das neue CT startklar zu machen: Zunächst wird es an seinen Wirkungsort in der Radiologie gebracht. Dann gehen die Experten für Medizintechnik ans Werk: Systeme werden aufgespielt und getestet. Zudem werden Datenleitungen geknüpft, denn RADIO-LOG bewahrt die diagnostischen Aufnahmen mindestens zehn Jahre nach den aktuellen Vorgaben des Datenschutzes auf. Das ermöglicht schnellen Zugriff, wenn für einen Patienten ein zweiter Blick notwendig ist oder Veränderungen über einen längeren Zeitraum betrachtet werden sollen. Läuft die Einbindung wie geplant und haben sich die Mitarbeiter mit dem neuen Hightech-Gerät vertraut gemacht, startet der Echtbetrieb in der zweiten Novemberhälfte.

Ergänzende Information:

Einsatzbereich

Die Computer-Tomographie (CT) ist ein spezielles Röntgenverfahren, das einen dreidimensionalen Datensatz der untersuchten Körperregion anfertigt. Die räumliche Darstellung entsteht, indem eine spezielle Software über 100 Bilder übereinanderlegt. Am Bildschirm tastet sich der Arzt dann in verschiedenen Schnittebenen durch den Körper. Angewandt wird das Verfahren insbesondere für diagnostische Fragestellungen im Bereich des Bauchraumes, des Kopfes und des Skelettsystems. Kontrastmittel können bei bestimmten Fragestellungen die Aussagekraft verbessern. Im Gegensatz zum Magnetresonanz-Tomograph (MRT) ist diese Art der bildgebenden Diagnostik auch für Menschen mit Herzschrittmachern oder Metallteilen im Körper geeignet.