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RADIO-LOG Standorte und Fachrichtungen

Drei Millionen für medizinischen Fortschritt

Bestens aufgestellt für Krebspatienten

Mit zwei neuen Ärzten läutet Strahlentherapie Generationswechsel ein – RADIO-LOG erweitert Therapiespektrum nach 2,5 Millionen-Investition

HOF. Die Weichen für die nächste Dekade sind gestellt: Mit Privatdozent Dr. Christoph Straube und Dr. Ulrike Spangenberg sind seit einigen Wochen zwei neue Fachärzte für die Patienten der Strahlentherapie von RADIO-LOG da. Sie verstärken das Team, auch weil im Zuge der Corona-Pandemie die Behandlung von Krebspatienten mit höherem Organisationsaufwand verbunden ist. Mit den neuen Experten steht zudem die nächste Ärztegeneration bei dem medizinischen Versorgungsunternehmen bereit, zu dessen Schwerpunkten die Strahlentherapie gehört. Zusätzlich hat RADIO-LOG in den vergangenen Monaten rund 2,5 Millionen Euro in hochmoderne Bestrahlungstechnik investiert, die seit Kurzem das Behandlungsspektrum erweitert. „Es ist uns wichtig, immer am Ball zu bleiben – organisatorisch und bei Innovationen, die die Medizintechnik bietet. So stärken wir durch die enge und über Jahre bewährte Kooperation mit dem Sana-Klinikum das Netzwerk zur Versorgung von Menschen mit einer Krebserkrankung. Hier ist die Region exzellent aufgestellt“, erläutert Dr. Stefan Braitinger, geschäftsführender Gesellschafter von RADIO-LOG.

Gelebte Partnerschaft
Nach gut zehn Jahren im Dienst von RADIO-LOG verabschiedet er in diesen Tagen Facharzt Alexander Abt. Bernd Dittmann, ärztlicher Leiter der ersten Stunde, wird in absehbarer Zeit ebenfalls in den wohlverdienten Ruhestand treten. Die beiden Fachärzte haben die Strahlentherapie von RADIO-LOG in Hof aufgebaut und mit fachlicher Expertise sowie persönlichem Einsatz für die Patienten hervorragend positioniert. „Die Einrichtung ist ein wichtiger Teil unserer Schwerpunktzentren. Dort leben wir ein enges partnerschaftliches Miteinander“, unterstreicht Dr. Holger Otto, Geschäftsführer des Hofer Sana-Klinikums, das unter anderem Organzentren für Brust-, Darm- und Prostataerkrankungen betreibt. Anfang 2011 startete RADIO-LOG mit der Strahlentherapie als Kooperationspartner und übernahm Mitarbeiter aus einer bis dahin vom Klinikum selbst geführten Einrichtung. „Etliche sind heute noch Teil des Teams, wir sind eng zusammengewachsen. Die gute Zusammenarbeit spüren auch die Patienten“, unterstreicht Bernd Dittmann. Als ärztlicher Leiter pflegt er auch die Kontakte – ob zu anderen Partnern wie den beiden zertifizierten Brustzentren in Obergöltzsch und Marktredwitz oder zu Betroffenen wie der Selbsthilfegruppe Frauenkrebs in Hof.

Neue Ansätze tragen weiter
Durch die Investition in ein neues Hightechgerät hat RADIO-LOG in Hof das Behandlungsangebot in den vergangenen Wochen ausgeweitet, rund 200 Patientinnen und Patienten haben bereits davon profitiert. Der neue Linearbeschleuniger ermöglicht eine schnellere und noch präzisere Behandlung. Dazu gehört auch die atemgesteuerte Bestrahlung mit Hilfe eines besonderen Bildgebungsmoduls. Hintergrund: Bei jedem Atemzug verschieben sich die Organe etwas, im Liegen sogar mehr als in aufrechter Lage. Diese Verschiebung zeichnet das Gerät auf und berücksichtigt sie beim Bestrahlungsvorgang. Gemeinsam mit einer speziellen Atemtechnik, die die Mitarbeiter mit dem Patienten einüben, wird so eine hocheffiziente und sehr schonende Behandlung ermöglicht. Davon profitieren besonders Frauen mit linksseitigem Brustkarzinom und Lungenpatienten. „Das neue Gerät bietet durch die phantastische Bildgebung und den in allen Raumebenen exakt verstellbaren Bestrahlungstisch eine bisher nicht mögliche Genauigkeit bei den Bestrahlungen. Eine höhere Präzision bietet in der Region meines Wissens keine Einrichtung“, erklärt Bernd Dittmann. Zusätzlichen Nutzen bietet der rotierende Bestrahlungskopf des neuen Beschleunigers, diese Eigenschaft hat er mit dem etwas älteren Gerätekollegen vor Ort gemeinsam. Die Rotationstechnik verkürzt die Liegezeiten für die Patienten während der Bestrahlung, was diese deutlich entlastet. Gleichzeitig bringt dies Vorteile für die Terminplanung. Denn die Nachfrage nach strahlentherapeutischer Behandlung ist enorm – mit zunehmendem Alter erkranken immer mehr Menschen in Deutschland an Krebs. Ihre Perspektiven auf eine weiterhin hohe Lebensqualität waren noch nie so gut wie heute. Der medizinische Fortschritt macht es möglich – wenn alle Beteiligten so gut zusammenarbeiten wie in Hof.

Hintergrund:

Linearbeschleuniger arbeiten mit hochenergetischen Strahlen, die wichtige Helfer im Kampf gegen Krebserkrankungen sind. Etwa jeder zweite Tumorpatient wird im Lauf seiner Erkrankung bestrahlt. Dafür wirken viele Behandler zusammen. Hier ist die Hofer Strahlentherapie eng mit Krankenhäusern, Schwerpunktzentren und Ärzten in der Region vernetzt – genauso wie die Strahlentherapien von RADIO-LOG in fünf weiteren Städten in Bayern. Gemeinsames Ziel ist die bestmögliche, heimat- und zeitnahe Versorgung von Krebspatienten in einer angenehmen Atmosphäre. Das gelang auch in den vergangenen Monaten der Corona-Pandemie in vollem Umfang – dank zusätzlicher Vorkehrungen für den Infektionsschutz und einer speziellen Organisation für die Einsatzfähigkeit der strahlentherapeutischen Einrichtung.