Einblicke in Diagnostik gewonnen

RADIO-LOG Standorte und Fachrichtungen

100 Medizinische Fachangestellte zu Besuch bei RADIO-LOG

PASSAU. Die Arbeitsteilung in der Medizin wird immer feiner. Das ist eine große Hausforderung für Haus- und Fachärzte – und für deren Praxismitarbeiterinnen, die dort erster Ansprechpartner für Patienten sind. Rund 100 Medizinische Fachangestellte (MFA) folgten im November der Einladung des medizinischen Versorgungsunternehmens RADIO-LOG zu einer Fortbildungsveranstaltung. Diese war ausdrücklich praktisch angelegt in der neu konzipierten Radiologie im Passauer Schießstattweg. „Wir waren überwältigt von der Resonanz“, berichtet Dr. Stefan Braitinger, selbst praktizierender Facharzt und geschäftsführender Gesellschafter von RADIO-LOG. Seit Jahren treibt ihn die Idee einer eigenen Akademie um, die neben Fachthemen auch die Organisation der Zusammenarbeit aufgreift. Nach und nach wird diese Idee nun in die Tat umgesetzt.

Tipps für den Alltag

An dem Abend führten zwei erfahrene Fachärzte die MFA in kleinen Gruppen durch die Praxis und erläuterten dabei anschaulich die Einsatzbereiche der verschiedenen High-Tech-Geräte. Fragen waren dabei ausdrücklich erwünscht. So wurde klar, dass der Computertomograph (CT) bevorzugt bei Notfällen eingesetzt wird, weil die Untersuchung hier einfach schneller von statten geht. Beim Magnetresonanztomograph (MRT) entsteht keine Strahlenbelastung, aber es gibt räumliche Grenzen bei der Untersuchung. Auch die Frage zu Unterlagen und Laborwerten, die der Patient zur radiologischen Untersuchung mitbringen sollte, wurde diskutiert. „Dieser Austausch ist ungeheuer wichtig. Alle Beteiligten haben neue Facetten der Zusammenarbeit erfahren“, resümiert Dr. Ulrich Krause nach der Veranstaltung. Der erfahrene Facharzt hatte sich seinem Kollegen Dr. Wolfgang Baumgartl intensiv auf diesen Abend vorbereitet und im Nachgang wichtige Tipps für die Medizinischen Fachangestellten zusammengestellt. „Oft sind es Kleinigkeiten, die den Weg zu einer fundierten Diagnose ebnen“, hält Dr. Ulrich Krause fest. Das hatten auch Befragungen gezeigt, die RADIO-LOG in den vergangenen Jahren an mehreren seiner insgesamt zehn Standorte in Bayern bei überweisenden Kollegen durchgeführt hatte.