RADIO-LOG investiert: neue Behandlungsqualität für Krebspatienten

RADIO-LOG Standorte und Fachrichtungen

Strahlentherapie erhält tonnenschwere Fracht

NEU-ULM. Trotz dunkler Wolken und Sturmböen haben Anwohner und Passanten im Neu-Ulmer Stadtteil Wiley am vergangenen Samstag (16. März) nicht schlecht gestaunt: Ein Tieflader lieferte ein zehn Tonnen schweres High-Tech-Gerät in die Edisonallee 19. Dabei handelt es sich um den neuen Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie des Medizinischen Versorgungsunternehmens RADIO-LOG. „Wir arbeiten künftig mit dem Modernsten, was der Markt für Medizintechnik derzeit zu bieten hat. Doch trotz aller Technik steht bei uns aber nie die Maschine, sondern immer der Mensch im Mittelpunkt unseres Handelns“, berichtet Rhea Bottke, Fachärztin für Strahlentherapie und Standortleiterin von RADIO-LOG in Neu-Ulm. Dies spiegeln auch die Rückmeldungen der Patienten wider, die sie und ihre Mitarbeiter im Rahmen des Qualitätsmanagements dokumentieren.

Vernetzt für Patienten

Starten soll das Behandlungsangebot Mitte Mai, bis dahin sind die Spezialisten für Medizintechnik im Einsatz. Das neue High-Tech-Gerät arbeitet noch präziser, was die Heilungschancen bei geringerem Risiko von Nebenwirkungen weiter erhöht. Gleichzeitig verkürzt sich die Therapiezeit je Behandlungssitzung. „Das ist in der Summe ein echter Gewinn für unsere Patienten, ihnen schenken wir damit mehr Lebensqualität. Gerade für Menschen mit einer schweren Erkrankung ist das besonders wertvoll“, hält Rhea Bottke fest. 

Rund 2,5 Millionen Euro hat RADIO-LOG in das High-Tech-Gerät des US-Herstellers VARIAN investiert und nutzt damit alle Möglichkeiten des Fortschritts. Vorausgegangen ist ein Umbau der Praxis für Strahlentherapie, die bereits seit acht Jahren mit zwei Linearbeschleunigern arbeitet. Um die Behandlung aller Patienten während der baulichen Maßnahmen zu ermöglichen, arbeiten die Mitarbeiter bei RADIO-LOG aktuell bis in die Abendstunden im Schichtbetrieb. „Das Team beweist hier großes Engagement und Zusammenhalt, darauf bin ich besonders stolz“, betont die Standortleiterin. In den kommenden Wochen gehören auch die Experten für Medizintechnik und IT dazu: Sie werden das neue Bestrahlungsgerät einbauen, Software aufspielen und testen. Denn auch der neue Beschleuniger wird Teil einer virtuellen Infrastruktur, die alle sieben Strahlentherapien von RADIO-LOG miteinander verbindet. Diese Einbindung ermöglicht außerordentliche Betriebssicherheit und Effizienz und garantiert zudem eine gleichbleibend hohe Qualität.

Hintergrund:

Linearbeschleuniger arbeiten mit hochenergetischen Strahlen, die wichtige Helfer im Kampf gegen Krebserkrankungen sind. Etwa jeder zweite Tumorpatient wird im Lauf seiner Erkrankung bestrahlt. Zusätzlich werden Beschleuniger für die sogenannte analgetische Bestrahlung von gutartigen Erkrankungen wie Fersensporn oder Tennisellbogen erfolgreich eingesetzt.
Für die Behandlung von Tumorpatienten wirken viele zusammen. Hier ist die Neu-Ulmer Strahlentherapie eng mit Krankenhäusern, Schwerpunktzentren und Ärzten in der Region vernetzt. Gemeinsames Ziel ist die bestmögliche, heimat- und zeitnahe Versorgung von Krebspatienten in einer freundlichen Atmosphäre.

Gut gelandet aus Übersee ist der neue Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie im Neu-Ulmer-Stadtteil Wiley. Das medizinische Versorgungsunternehmen RADIO-LOG investiert dort weiter in die Versorgung von Krebspatienten.