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Die Strahlentherapie ist besonders wirksam bei chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates

Gute Nachrichten für Patienten die unter chronischen Schmerzen leiden, wie etwa Arthrose, Fersensporn oder Tennisellenbogen:

Dr. med. univ. Nderim Juniku
Facharzt für Strahlentherapie
(Arzt in Anstellung)

Dr. med. Michael Geier

Dr. med. Michael Geier
Facharzt für Strahlentherapie
(Arzt in Anstellung)

Unsere beiden Fachärzte für Strahlentherapie Herr Dr. med. univ. Nderim Juniku und Herr Dr. med. Michael Geier erklären dazu ein paar wichtige Fakten:

Viele Patienten wissen nicht, dass chronische Schmerzen oft auch gut durch Strahlentherapie behandelt werden können.

Das Fachgebiet – Strahlentherapie wird in weiten Kreisen bei Laien- und Ärztekreisen meist nur mit der Behandlung von bösartigen Erkrankungen gleichgesetzt.

Daneben besteht aber ein heterogenes Spektrum von nicht-bösartigen Erkrankungen, die sogenannten Schleimbeutel- Sehnen- und Kapselentzündungen sowie Arthrosen.

„Inzwischen werden in Deutschland jährlich über 50.000 Patienten allein wegen dieser „funktioneller Störungen“ mittels Strahlentherapie behandelt.“

Die niedrigdosierte Bestrahlung ist somit eine sehr wirksame, sehr gut verträgliche, kassenärztliche Behandlung gegen Gelenksschmerzen.

Linderung durch niedrig-dosierte Strahlentherapie

Wie unterscheidet sich die Strahlentherapie chronischer Schmerzzustände von der Strahlentherapie für Krebspatienten?

Die Strahlentherapie im onkologischen Bereich, also zur Behandlung von Krebspatienten ist eine sehr aufwändige und komplexe Therapieform, da hierbei im Allgemeinen hohe bis sehr hohe Strahlendosen fokussiert auf ein bestimmtes Zielgebiet abgegeben werden müssen, um möglichst alle Krebszellen in diesem Zielgebiet abzutöten.

Eine mehrwöchige Behandlungsdauer, mit sorgfältiger Planung und Durchführung der Therapie sowie engmaschiger Betreuung der Patienten ist dabei unumgänglich, um die meist vorübergehenden Beschwerden während der Behandlung möglichst verträglich zu gestalten und das Risiko für seltene Spätfolgen zu minimieren.

„Im Gegensatz dazu ist bei der Behandlung chronischer Schmerzzustände für den gewünschten Effekt der Schmerzlinderung nur ein kleiner Bruchteil dieser Strahlendosen im Zielgebiet notwendig.“

Diese Strahlendosis kann nach ebenso sorgfältiger Planung meist in nur 6 bis 10 „Behandlungssitzungen“ sog. Fraktionen verabreicht werden. Relevante Nebenwirkungen sind aufgrund der niedrigen Dosis dabei nicht zu erwarten.

Der sehr gute Therapieeffekt, welcher für bis zu 2 /3 der Patienten erreicht wird, wird dabei vom Strahlentherapeuten gemeinsam mit dem Patienten vorab in einem ausführlichem Aufklärungsgespräch gegen die möglichen gesundheitlichen Risiken durch die auftretende geringe „Strahlenbelastung“ abgewogen.

Vom prinzipiellen Ablauf ist die Strahlentherapie in beiden Fällen identisch und für Patienten mit einer diagnostischen Untersuchung vergleichbar.

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