Abschlussarbeiten bei RADIO-LOG

RADIO-LOG Standorte und Fachrichtungen

Für Studierende bietet sich bei RADIO-LOG die Gelegenheit Abschlussarbeiten anzufertigen. Kontaktieren Sie dazu gerne unseren Personalleiter Herrn Jan Seyfried (jan.seyfried@radio-log.de). Wir nehmen auch sehr gerne Themenvorschläge von Studierenden entgegen.

Wir haben mit unserem Strahlentherapeuten Dr. med. univ. Nderim Juniku (MVZ am Schießstattweg 60 in Passau) und Evelin Haimburger (MSc. – FH Kärnten Bachelorstudiengang Radiologietechnologie) darüber gesprochen:

RADIO-LOG: Wie profitieren Unternehmen von externen Abschlussarbeiten?

Dr. med. univ. Nderim Juniku: 

Zunehmende Kompetenzentwicklung von hochqualifizierten Fachkräften hat in den letzten Jahren die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Fachhochschulen deutlich intensiviert.
Die Betreuung von Bachelorarbeiten ist dabei ein strategisches Instrument, das Studierende gezielt ansprechen soll.
Einerseits beschäftigen sich die Studierenden über einen längeren Zeitraum mit einem speziellen Thema der strahlentherapeutischen Leistungen. Diese Themen behandeln höchst relevante und aktuelle Aufgaben aus der Tätigkeit des Unternehmens. Dies bedeutet, dass die Studierenden einen tiefen Einblick nicht nur in das jeweilige Thema gewinnen, sondern auch das Unternehmen auf eine intensive Art kennenlernen können.
Andererseits kann das Unternehmen selbst hochqualifizierte Fachkräfte gewinnen, indem es sich während der Anfertigung der Bachelorarbeit ein gutes Bild von der Arbeitsweise der Studierenden machen kann.

RADIO-LOG: Welche Vorteile haben Hochschulen und Universitäten?

Evelin Haimburger: 

Bei der Wahl der Themen für Abschlussarbeiten wird bewusst Wert auf aktuelle berufsbezogene, anwenderorientierte sowie forschungsrelevante Fragestellungen gelegt, um sicherzustellen, dass die selbständig erarbeiteten wissenschaftlichen Ergebnisse auch relevant für die moderne radiologietechnologische Diagnostik und Therapie sind. Eine empirische Bachelorarbeit mit fachlich kompetenten Ansprechpartnern in einem Unternehmen zu schreiben ist für Studierende sehr attraktiv und ein zusätzlicher Ansporn, weil das Thema mit Sicherheit eine aktuelle Fragestellung sowie einen praktischen Bezug hat und die Ergebnisse sowohl für das Unternehmen als auch für den jeweiligen Fachbereich, in der die Arbeit geschrieben wird, eine große Relevanz hat. Die Studierenden selbst sammeln dabei wertvolle Erfahrungen für ihre Zukunft in dem sie interessante Einblicke in das Unternehmen bekommen und sie erhöhen erheblich ihre Berufschancen in diesem Unternehmen als AbsolventInnen. Abschlussarbeiten führen auch zu einer wertvollen Erweiterung des Praxis-Netzwerkes der Hochschule.

RADIO-LOG: Wie läuft die gemeinsame Betreuung im Unternehmen und an der Hochschule ab?

Dr. med. univ. Nderim Juniku: 

Die Betreuung einer Abschlussarbeit ist stets mit großem Aufwand verbunden. Während der wissenschaftlichen Arbeit im Unternehmen wenden die Studierenden Methoden aus dem Studium an, die einem Praxistest unterzogen werden können und besitzen dabei einen betriebsneutralen Blick.
Das Lektorat und Korrekturlesen einer Bachelorarbeit hat einen hohen Stellenwert und bedeutet eine professionelle und enge Zusammenarbeit zwischen den Studierenden, der Studiengangsleitung und dem Mentor.
Nach den intensiven Recherchen und präziser Dokumentation der Erkenntnisprozesse zu dem Thema der Bachelorarbeit ist man auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Dadurch muss auch eine Reihe von Elementen wie Zeitplanung, Literatur-Recherche, Literatur-Auswertung, Strukturierung des Stoffes, Gliederung, Schreiben, Zitationstechniken, Endphase und Bewertungskriterien beachtet werden.
Dies gelingt allerdings nur durch die intensive und professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Evelin Haimburger: 

Das Thema und Grobkonzept für eine empirische Bachelorarbeit im Unternehmen erfolgt in Absprache mit der Hochschule. Die Betreuung der Bachelorarbeit im Unternehmen, die allein dieser Person obliegt, muss eine entsprechende fachliche und wissenschaftliche Qualifikation mitbringen. Es gelten aber die Maßstäbe und Rahmenbedingungen der Hochschule. Die formalen Vorgaben, Kriterien zur Zitation und Beurteilungskriterien werden der Betreuung mitgeteilt. Sollten unterschiedliche Vorstellungen vom wissenschaftlichen Arbeiten zwischen Unternehmen und Hochschule aufeinandertreffen, wird im Sinne der Studierenden im Rahmen von Gesprächen zwischen Betreuung und der verantwortlichen Person in der Hochschule ein Kompromiss gefunden. Im Betreuungsprozess sind regelmäßige Rücksprachen auf beiden Seiten unerlässlich.

RADIO-LOG: Herr Dr. Juniku, Sie unterrichten seit 2010 als nebenberuflicher Lektor bei zwei Lehrveranstaltungen an der FH in Klagenfurt (Strahlenbiologie im 2. Sem. sowie Radioonkologie-Therapiekonzepte im 4. Sem.) und stehen somit in ganz engem Austausch mit den  Studierenden der Fachrichtung Radiologietechnologie.

Welche Erfahrungswerte können Sie aus dieser engen Kooperation mit der Hochschule und den Studierenden ziehen?

Dr. med. univ. Nderim Juniku: 

Die Zusammenarbeit mit Fr. Evelin Haimburger, MSc als Studiengangsleiterin und allen anderen Vollzeitmitarbeiter/innen und Professoren/innen gestaltet sich immer auf eine sehr freundliche, respektvolle und professionelle Art und Weise.
Es besteht ein reger Austausch von Informationen und Erfahrungen sowie eine gemeinsame Koordination der Lehrveranstaltungen.
Die FH-Klagenfurt zeigt ein großes Interesse an der Zusammenarbeit mit hochqualifizierten externen Lektoren/innen und Dozenten/innen – unter anderem wurden auch meine Aktivitäten im Rahmen der Didaktik-Weiterbildung durch verschiedene Workshops unterstützt.
Die von Studierenden durchgeführte internen Evaluierungen werden ernsthaft und gemeinsam mit der Studiengangsleitung analysiert.
Bei solchen Bedingungen gestaltet sich die Lehrtätigkeit fachlich und didaktisch umfassend professionell und entspricht den höchsten Erwartungen einer moderner universitären Institution.
Die Studierenden sind dadurch hochmotiviert, zeigen frühzeitig Interesse an bestimmten Tätigkeitsprofilen der Radiologietechnologie und profitieren von der schnellen Integration in das Unternehmen.
Unsere Kooperation kann ich mit einem Wort als exzellent beschreiben.