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Beispielhaftes Konzept für Krebspatienten
Die Strahlentherapie von RADIO-LOG ist als Mitglied des Darm- und Prostatazentrums heute praktisch nahtlos in die örtliche Kreisklinik integriert. Neben dem Ärztlichen Leiter Dr. Bertram Rosskopf (Foto, links) kümmern sich mittlerweile zwei weitere Fachärzte um die Patienten. Diese sind meist wegen einer Krebserkrankung in Behandlung, helfen kann die Strahlentherapie aber auch Menschen mit chronischen Schmerzen.
Strahlentherapie von RADIO-LOG am Kreiskrankenhaus Altötting feiert fünften Geburtstag. Partner ziehen Bilanz.
Eine hohe und umfassende medizinische Versorgung der Menschen in einer Region als Standortfaktor: Dieser Grundgedanke stand am Anfang einer Kooperation, die inzwischen seit fünf Jahren besteht. Anfang Dezember 2006 nahm die schon architektonisch futuristisch anmutende Strahlentherapie von RADIO-LOG an der Kreisklinik Altötting ihren Betrieb auf. Das Kooperationsmodell hat sich seitdem so gut entwickelt, dass es inzwischen auch in anderen Regionen umgesetzt wird. „RADIO-LOG war mutig genug, mit uns ein solch innovatives Konzept umzusetzen. Daraus hat sich eine enge Partnerschaft entwickelt, die heute für beide Seiten von Vorteil ist“, fasst Erwin Schneider, Landrat und Verwaltungsratsvorsitzender der Kreisklinik Altötting-Burghausen, zusammen.
Gute Noten von PatientenÜber 2500 Patienten hat die Strahlentherapie von RADIO-LOG in Altötting seither schon betreut. „Unsere Schwerpunkte in der Behandlung sind Brust-, Darm- und Prostatakarzinome“, erklärt Dr. Bertram Rosskopf, Ärztlicher Leiter bei RADIO-LOG in Altötting. Und das liegt nicht nur daran, dass dies die häufigsten Krebsarten bei Männern und Frauen sind. Denn die Strahlentherapie ist als Mitglied des Darm- und Prostatazentrums praktisch nahtlos in die örtliche Kreisklinik integriert. „Wir haben die Weichen für die optimale Versorgung von Krebspatienten im Landkreis schon vor zehn Jahren gestellt. Die Partnerschaft mit RADIO-LOG und die Ausbildung der beiden Schwerpunktzentren sind die Früchte einer konsequenten Ausrichtung auf hohe medizinische Qualität“, erklärt der Landrat. Ergebnis der gemeinsamen Planungen war eine Strahlentherapie, die in vielen Bereichen neue Wege ging. „Dass modernste medizinische Geräte zum Einsatz kommen würden, war selbstverständlich. Wir waren uns aber von Anfang an auch darüber einig, dass menschliche Zuwendung und eine positive Atmosphäre einen hohen Stellenwert einnehmen müssen“, erinnert sich Dr. Stefan Braitinger, Ärztlicher Direktor von RADIO-LOG. Das Gebäude mit innovativer Architektur, Tageslicht im Behandlungsraum und einer Ausstattung in optimistischem Gelb sorgte nach seiner Fertigstellung nicht nur für Aufsehen in der Region. Es fand auch in medizinischen Fachmedien große Beachtung. „Entscheidend für uns ist aber die Rückmeldung der Menschen, die durch ihre Krankheit viel Zeit bei uns verbringen“, sagt Bertram Rosskopf. Deshalb freut sich der Ärztliche Leiter der Strahlentherapie Altötting über die Ergebnisse der aktuellen Patientenbefragung von RADIO-LOG besonders: Im Schulnotensystem vergaben die Patienten für alle Kriterien Noten mit einer eins vor dem Komma. Besonders positiv fielen die Bewertungen für Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter aus.
Weiter ausgebaut und vernetztSeit Januar 2011 arbeitet die Altöttinger Strahlentherapie gleichzeitig mit zwei Linearbeschleunigern der neuesten Generation; seitdem können bis zu 80 Patienten am Tag behandelt werden. Mit dem Ärztlichen Leiter, Dr. Gudrun Münch und Dr. Alina Alaci, seit November bei RADIO-LOG, kümmern sich gleich drei Fachärzte für Strahlenmedizin um die Patienten. Zusätzlich sorgen zwei spezialisierte Medizinphysiker für die optimale Dosierung der Strahlen auf die Tumorregion. „Die High-Tech-Geräte tragen wesentlich zum Behandlungserfolg bei und machen zudem die Tumortherapie für die Patienten deutlich verträglicher“, erläutert Bertram Rosskopf.
Unterstützung erhält das Team der Strahlentherapie Altötting zusätzlich von Kollegen aus Passau, dem Hauptsitz von RADIO-LOG: Experten für Informatik, medizinische Physik und Management übernehmen bestimmte Aufgaben, so dass das Team vor Ort mehr Zeit für die Patienten hat. Die zentralen Dienste von RADIO-LOG versorgen auf diese Weise bereits vier Strahlentherapien des medizinischen Dienstleisters. Das Therapiezentrum in Hof wurde erst vor wenigen Wochen eingeweiht, es kooperiert ebenfalls eng mit der örtlichen Klinik.
Mittlerweile besuchen aber nicht nur Tumorpatienten die Strahlentherapie in Altötting. „Wir können auch Menschen helfen, die große Schmerzen aufgrund chronischer Gelenk- oder Weichteilerkrankungen haben“, berichtet Bertram Rosskopf. Das haben auch die Krankenkassen erkannt, die diese evidenzbasierte Art der Behandlung bezahlen. Denn mit niedrig dosierten Strahlen lassen sich unter anderem bei Arthrose, Fersensporn oder dem sogenannten Tennis-Ellbogen gute Erfolge erzielen.
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