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Neue Strahlentherapie in Hof offiziell eingeweiht
Freuen sich über die neue Strahlentherapie in Hof: v.l.n.r. Dr. Harald Fichtner, Oberbürgermeister der Stadt Hof; Dr. Boris Rapp, Geschäftsführer des Sana Klinikums Hof, mit Sohn; Bernd-Jürgen Dittmann, Leitender Arzt der Strahlentherapie von RADIO-LOG in Hof; Dr. Stefan Braitinger, Ärztlicher Direktor von RADIO-LOG.
High-Tech und Menschlichkeit: Patienten schätzen den ganzheitlichen Ansatz von RADIO-LOG
„Uns war von Anfang an wichtig, den Krebspatienten in der Region eine hervorragende Versorgung zu bieten“, mit diesen Worten hat Dr. Stefan Braitinger, Ärztlicher Direktor von RADIO-LOG am Freitagabend (28. Oktober) rund 100 geladene Gäste in den Räumen der neuen Strahlentherapie begrüßt. Dass der offizielle Einweihungstermin erst neun Monate nach der Inbetriebnahme stattfindet, sei ungewöhnlich. Doch man habe nach dem langen Winter 2010/2011 zuerst die Fertigstellung der Fassade an der Strahlentherapie und auch die wesentlichen Außenarbeiten für die neue Zentrale Patientenaufnahme des Sana Klinikums abwarten wollen. „Hier auf dem Gelände hat sich in den vergangenen 15 Monaten sehr viel getan“, bestätigte Dr. Boris Rapp, Geschäftsführer des Klinikums. Denn gleich neben der Strahlentherapie erfolgen derzeit die letzten Bauarbeiten. Die neue Zentrale Patientenaufnahme wird am 14. Januar mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt. „Ich bin froh, dass wir für die neue Strahlentherapie RADIO-LOG als Partner gewinnen konnten. Sie stellt einen Meilenstein für die Entwicklung des Klinikums dar“, betonte Boris Rapp. Gemeinsam haben das Sana Klinikum und RADIO-LOG rund 7,5 Millionen Euro in das Projekt investiert.
Bestrahlung wird durch High-Tech verträglicher
Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner lobte die Kooperation als richtungsweisend, denn die Qualität der medizinischen Versorgung sei ein wichtiger Standortfaktor für die Region. Das honorieren auch die Menschen, die auf eine Tumorbehandlung dringend angewiesen sind: Mit bis zu 80 Patienten am Tag ist die Strahlentherapie bereits seit dem späten Frühjahr voll ausgelastet.
Bei einer Führung durch die Behandlungsräume zeigten Dr. Stefan Braitinger und Bernd-Jürgen Dittmann, Leitender Arzt der Strahlentherapie in Hof, was die Qualität der Tumorbehandlung ausmacht. Die Blicke der Gäste richteten sich auf medizinische Geräte der neuesten Generation. Neben dem eigentlichen Bestrahlungsgerät, dem Linearbeschleuniger, gibt es beispielsweise spezielle computergestützte Berechnungssysteme, die eine punktgenaue Dosierung der Strahlen auf die Tumorregion ermöglichen. „Die High-Tech-Geräte tragen wesentlich zum Behandlungserfolg bei und machen zudem die Tumortherapie für die Patienten deutlich verträglicher“, erläuterte Bernd-Jürgen Dittmann. In Hof sorgen zwei spezialisierte Medizinphysiker für die optimale Berechnung der Strahlendosis und die Koordination der Geräte. Eine eigene Abteilung für medizinische Informatik in Passau kümmert sich über eine spezielle Datenleitung um die Steuerung der Programme und um deren regelmäßige Aktualisierung. Die Experten am Hauptsitz von RADIO-LOG unterstützen auf diese Weise die vier Strahlentherapien und Praxen für Diagnostik, Allgemein- sowie Kinder- und Jugendmedizin an weiteren 13 Standorten des medizinischen Dienstleistungsunternehmens in Bayern.
Ärztliche Leistung und Atmosphäre runden Konzept ab
Für Dr. Stefan Braitinger ist die Medizintechnik allein jedoch kein Erfolgsgarant: „Wir arbeiten mit modernsten Geräten. Doch diese gereichen erst dann zum Vorteil unserer Patienten, wenn Abläufe, Know-how und die menschliche Komponente optimal zusammenspielen.“ Deshalb hat man sich bei RADIO-LOG auch viele Gedenken zum baulichen Konzept gemacht. Ganz besonders ist, dass die neue Strahlentherapie mit Tageslicht ausgestattet ist. Anderenorts werde man dem Strahlenschutz meist durch unterirdische Therapieräume gerecht. In Hof haben die Patienten den Eindruck, ein ganz normales Behandlungszimmer zu betreten. Dies ist möglich durch ein von RADIO-LOG entwickeltes und patentiertes Verfahren, das bereits in Altötting und Neu-Ulm umgesetzt und in Hof noch weiter optimiert wurde. Auch die räumliche Gestaltung, Farb- und Formgebung sind Elemente, die die Philosophie von RADIO-LOG in Hof widerspiegeln. So strahlt ein kräftiges Rot Optimismus aus und ein eigens geschaffener Raum ermöglicht, dass sich die Patienten der Strahlentherapie untereinander austauschen können. „Das Gespräch mit Menschen in einer vergleichbaren Lebenssituation hat positive Auswirkungen auf die Psyche und den Genesungsprozess“, erklärte der Ärztliche Direktor. Denn auch diese Aspekte gehören zum ganzheitlichen Ansatz von RADIO-LOG.
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