Wie läuft eine Ultraschall-Untersuchung ab?
Zuerst wird der Patient, je nach darzustellender Region, entsprechend
gelagert. Zur Untersuchung des Bauchraumes beispielsweise liegt der
Patient meist auf dem Rücken. Der Arzt bringt ein Gel auf den
Schallkopf auf. Wird der Schallkopf ohne Gel auf die Haut gehalten,
dann werden die Ultraschallwellen durch die Luft zwischen Schallkopf
und Haut vollständig reflektiert. So würde der Arzt keine
Ultraschallbilder erhalten. Durch die Bewegung und unterschiedliche
Abwinkelung des Schallkopfs auf der Haut kann der Arzt gewünschte
Organe und Gewebe aus verschiedenen Richtungen einsehen. Nach Abschluss
der Untersuchung kann das Gel abgewischt werden.
Was ist im Vorfeld der Ultraschall-Untersuchung zu beachten?
Zur
sonographischen Untersuchung des Bauchraums sollte der Patient nüchtern
erscheinen, das heißt er darf einige Stunden vor der Untersuchung weder
etwas essen noch trinken. Wird diese Verhaltensregel nicht beachtet,
kann der Bauchraum mit seinen Organen eventuell nicht untersucht
werden, denn viel Luft im Darmbereich mit verstärkter Darmbewegung
beeinträchtigt die Bildqualität. Der beste Untersuchungszeitraum ist der Vormittag.