Kontrastmittel, Untersuchungsdauer, Sicherheit

Um die Aussagekraft der Bilder
zu erhöhen, kann es für bestimmte Fragestellungen notwendig sein, ein
so genanntes paramagnetisches Kontrastmittel zu verabreichen.
Der
Patient bekommt dieses Kontrastmittel kurz vor der Untersuchung in eine
Vene der Armbeuge gespritzt. Dieses Kontrastmittel ist im Allgemeinen
sehr gut verträglich. Die Untersuchungsdauer hängt stark von der zu
untersuchenden Region ab, beträgt etwa 15 bis 30 Minuten.
Während
der Untersuchung hält der Patient eine Klingel in der Hand, mit der er
sich jederzeit bemerkbar machen und, falls notwendig, die Untersuchung
abbrechen kann. Zudem wird der Patient mittels Video überwacht.
Was Sie im Vorfeld der Kernspin-Tomographie beachten müssen?
Bei
der Untersuchung liegt der Patient in einer etwa 70 bis 100 Zentimeter
langen Röhre. Patienten mit Raumangst sollten dies vor Beginn
der Untersuchung dem betreuenden Personal mitteilen, damit ihnen der
Arzt ein Beruhigungsmittel spritzen kann.
Während der
Untersuchung werden vom Gerät zum Teil sehr laute
Klopfgeräusche erzeugt. Deswegen wird dem Patienten ein
Schallschutz-Kopfhörer angeboten.
Wichtig ist auch, dass der
Patient vor der Untersuchung alle Metallteile ablegt. Elektronische
Gegenstände, Uhren, Kreditkarten und andere Chipkarten dürfen nicht in
die Nähe des Gerätes gebracht werden, da sie davon unbrauchbar gemacht
werden.
| Von großer Wichtigkeit ist außerdem, dass der Patient angibt, ob er
einen Herzschrittmacher, Herzklappen aus Metall oder andere Fremdkörper
im Körper hat. In diesem Fall darf die Untersuchung nämlich nicht
vorgenommen werden (Ausschlussgrund – Kontraindikation). |